| Krieger | Königin | |
| Klima/Gelände | Überall | Überall |
| Vorkommen | Ungewöhnlich | Selten |
| Lebensweise | Rudel | Einzelgänger |
| Aktivität | Jederzeit | Jederzeit |
| Ernährung | Allesfresser | Allesfresser |
| Intelligenz | Sehr (11-12) | Genial (17-18) |
| Schätze | Keine | Keine |
| Gesinnung | rb | rb |
| Anzahl | 1W100 | 1 |
| Rüstungsklasse | 1 | -5 |
| Bewegungsfaktor | 18, Sp. 12, Sch. 18 | 24, Sp. 16, Sch. 24 |
| Trefferwürfel | 10 (80TP) | 20 (160TP) |
| ETW0 | 11 | 1 |
| Angriffe | 6 | 6 |
| Schaden | 1W6 (*4)/1W8/2W4 | 1W10 (*4)/1W12/2W8 |
| Bes. Angriffe | Lähmung, | Lähmung |
| Bes. Verteidigung | Säure, Reg., Ausw. | Säure, Reg., Ausw. |
| Magieresistenz | Keine | Keine |
| Größe | G (10) | Ü (20) |
| Moral | Furchtlos (20) | Furchtlos (20) |
| EP | 6000 | 18000 |
Aussehen:
Crysaliden sind große insektenartige Wesen mit sechs Gliedmaßen (vier Arme, zwei
Beine) und einem harten Exoskelett. Sie besitzen sechs Finger pro Hand, jedoch
nur vier Zehen (drei nach vorne und eine Klammerzehe nach hinten).
Die Beine besitzen einen verkürzten Unterschenkel einen zu einem dritten Schenkel
verlängerte Fußknochen und laufen nur auf den Zehen. Die diesen Bau erhalten sie
ihre große Sprungfähigkeit. Sie haben einen glatten, gewölbten ca. 1m langen Kopf,
bei dem man von Außen auf kein Sinnesorgan schließen kann und nur das Maul eindeutig
erkennbar ist. Der Schwanz ist normalerweise 1,5 mal so lang wie das Wesen groß
ist. Die gesamte Oberfläche des Körpers ist Schwarz und zum Großteil genauso glatt
wie der Kopf. Ein besonderes Merkmal ist die Maulzunge, mit der ein Crysalid verheerenden
Schaden anrichten kann.
Sinne:
Eine der größten Stärken der Crysaliden
sind ihre Vielzahl von Sinnen und Wahrnehmungsmöglichkeiten. Erstens sind die
normalen Sinnesorgane (Sehen, Hören, Riechen) extrem leistungsfähig. Sie können
im infraroten und ultravioletten Bereich sehen sowie im Infraschall- und Ultraschallbereich
hören. Letzteres nutzen sie zur Orientierung, indem sie kurze Ultraschallimpulse
ausenden und an deren Reflektionsdauer die Entfernung zum nächsten Objekt feststellen.
Der Geruchssinn entspricht in etwa dem eines Hundes. Zweitens können sie intelligentes
Leben (mind. Int. 1) durch ihre telepathischen Sensoren innerhalb eines Radius
von 100m fühlen und auf kurze Distanz (höchstens 10m) sogar die Gefühle
(verschiedene Farben) erkennen. Drittens haben sie Rundumsicht, da ihre Sinnesorgane
über die gesamte Oberfläche des Kopfes verteilt sind. Durch diese Vielzahl von
Sinnen ist es praktisch unmöglich einen Crysaliden zu überraschen.
Kommunikation:
Die Crysaliden kommunizieren telepathisch (100m Reichweite) und agieren deshalb
im Kampf wie ein einziges Wesen. (Was einer sieht sehen alle, was einer hört hören
alle) Allerdings müssen sich die Beteiligten mindestens einmal gesehen haben (um
Kontakt aufzunehmen) und sich innerhalb der Reichweite von 100m befinden sonst
bricht der Kontakt ab und muss mit erneutem Sichtkontakt wieder aufgebaut werden.
Vermehrung:
Crysaliden vermehren sich durch einpflanzen eines Embryos
in einen normalerweise gelähmten Wirtskörper. In einem widerstandsfähigen Ei wartet
ein sogenannter Gesichtsklammerer so lange, bis das Ei in seiner Umgebung einen
potentiellen Wirt erkennt. Hat es einen solchen entdeckt, öffnet es sich und gibt
den Gesichtsklammerer frei. Nachdem der Embryo eingepflanzt wurde (Dauer 8
12 Stunden), wächst er sehr schnell heran und schlüpft nach etwa 12 Stunden. Der
Wirt ist während dieser Zeit noch am Leben und wird erst durch das Schlüpfen getötet.
Ein frisch geschlüpfter Crysalid benötigt (je nach Nahrungsangebot) 12 bis 24 Stunden bis er einem Krieger der ersten Stufe entspricht.
Krieger übernehmen alle Aufgaben die zur Erhaltung der Art notwendig sind. Sie jagen, erkunden oder hüten die Brut im Nest. Falls sich ein Crysalid im Nest aufhält und sich im Schlafzustand befindet, wird er bei der Aufspürung wie eine Geheimtür behandelt. Ein im Ganzen Nest besitzt nämlich dieselbe Struktur wie ein einzelner Crysalid, was es so schwer macht sie aufzuspüren.
Offensiv:
Die Crysaliden
sind unerschrockene Krieger und nutzen all ihre Fähigkeiten sowie die natürliche
Umgebung, um einen Gegner zu eliminieren und greifen deshalb meistens im Dämmerlicht
oder in der Nacht an. Durch ihre besonderen Sinne und den angeborenen telepatischen
Fähigkeiten, ist es unmöglich Crysaliden zu überraschen. Andererseits erhalten
andere Wesen einen Abzug von -4 auf Überraschungswurfe, wenn Crysaliden in der
Nacht aus dem Hinterhalt angreifen, da sie sich praktisch lautlos bewegen können
und Dunkelheit oder bei schwachem Licht als unsichtbar gelten. Zusätzlich greifen
sie bei einer guten Gelegenheit immer im Sprung oder von oben an, wobei sie doppelten
Schaden verursachen. Die natürlichen Angriffe sind vier Arme für 1W6 Schaden,
einen Biss für 2W4 Schaden und der peitschenartige Schwanz für 1W8. Die Schwanzspitze
enthält außerdem ein lähmendes Gift, das jedes lebende Wesen, dessen Rettungswurf
misslingt, für 2W4 Stunden betäubt ist.
Defensiv:
Crysaliden besitzen
auch wirkungsvolle Defensivmaßnahmen, die sie hauptsächlich durch ihr Säureblut
erhalten. Diese Säure zersetzt alles, außer Cyrylium, Kupfer, Silber, Gold und
Platin mit rasender Geschwindigkeit. Darum sind sie auch gegen jede Art von Säure,
Krankheit, Gift und Lähmung immun. Außerdem wird bei jeder Verletzung in die Richtung
des Angriffs Säure verspritzt (pro 2 SP eins Schaden, Reichweite 10, RW
gegen Säure für halben Schaden). Durch ihre große Gewandtheit und Schnelligkeit
hat jeder Crysalid eine Chance von 75% einem Geschoss auszuweichen. Als letzte
passive Verteidigung besitzen sie eine Regeneration von eins.
Die Königin ist das Herzstück der Crysaliden Spezies und besitzt die absolute Kontrolle über ihre Krieger. Sie steht ständig mit ihnen in telepathischer Verbindung. Normalerweise lebt sie versteckt irgendwo in einer riesigen unterirdischen Kolonie, von wo sie aus seine Untergebenen dirigiert. Außerdem steht sie ständig mit einer unbekannten höheren Macht in Kontakt, von der sie wiederum Befehle erhält. Die telepathische Reichweite der Königin beträgt 10 km. Obwohl sie unbegrenzt viele Krieger kontrollieren kann ist eine Kolonie doch nie größer als etwa 1000 Krieger.
Offensiv/Defensiv:
Die Königin hat die gleichen Fähigkeiten wie ein
Krieger, nur dass sie mit seinen natürlichen Angriffen 1W10 pro Arm, 1W12 mit
dem Schwanz und 2W8 mit dem Biss verursacht sowie eine Regeneration von zwei hat
Allerdings gilt dies nur, falls sie nicht gerade im Nest Eier legt, wodurch sie
mehr oder weniger unbeweglich ist. Sie besitzt dann nämlich einen langen Schlauch,
in dem die Eier heranwachsen und ist zur Sicherung an allen möglichen Stellen
fest mit dem Boden verbunden. Will sie ihre Fähigkeiten voll einsetzten, so muss
sie sich gewaltsam befreien und von ihren Eierschlauch trennen. Dies ist eine
sehr schmerzhafte Angelegenheit, die eine Königin nur bei größter Gefahr für sie
oder das Nest wählt.
Lebensraum/Beziehung zur Umwelt:
Crysaliden bauen
ihre Nester hauptsächlich unter der Erde, da sie dort ihre Fähigkeiten voll ausnutzen
können und normalerweise fast jedem anderen Wesen überlegen sind. Auf die Jagt
gehen sie meistens Nachts und suchen sich vor allem wenig intelligente Tiere und
Monster. Sie jagen auch unvorsichtige humanoide Rassen, wenn sie sich sicher,
dass nach ihren Opfern nicht gesucht wird. Manchmal werden sie vom der Königin
zu Dutzenden oder sogar Hunderten auf die Reise geschickt, um ganz bestimmte Wesen
zu jagen oder seltene Materialien bzw. Objekte zu sichern. Auf solchen Reisen
sind sie normalerweise sehr zurückhaltend, vorsichtig und sogar kooperativ, wenn
sie intelligenten Rassen begegnen, falls sie dadurch ihren Auftrag schneller erfüllen
können.
Crysaliden stehen ganz oben in der Nahrungskette, sind aber intelligent genug, das natürliche Gleichgewicht nicht durcheinander zu bringen. Im Gegenteil, wenn sie eine gute Stelle für ein Nest gefunden haben, wird das Nest, die Umgebung und alle darin lebenden Wirts- und Beutetiere sogar geschützt und gezüchtet. Obwohl sie sich auch von pflanzlichen Stoffen ernähren können, bevorzugen sie doch fleischliche Kost. Crysaliden wurden aber auch schon auf beutezugähnlichen Reisen gesichtet oder auf der Jagd nach einem bestimmten Wesen. Der Hintergrund für diese Aktionen ist unbekannt und muss wohl auf die höhere Macht, mit der die Königin in Kontakt steht.
Die Lebenserwartung eines Cryaliden-Kriegers beträgt etwa 3 Jahre, die einer Königin etwa 30 Jahre.
Die Crysaliden waren die erste von Antares geschaffene Rasse und sollen seine Wut gegenüber den Jäger, die versucht haben ihn vor dem Eintritt in die Psidimension zu eliminieren, zum Ausdruck bringen. Zunächst mehr als Rache gedacht, stellen die Crysaliden die perfekten Jäger dar, denen in der entsprechenden Zahl noch niemand entkommen ist. Nach und nach änderte sich deren Aufgabe jedoch mehr zu einem reinen Werkzeug Antares für die Dinge die getan werden mussten. Nachdem die Zahl der Psioniker ganz langsam anstieg, fühlte sich Antares als deren Gott natürlich verpflichtet diese zu schützen. So ist eine der häufigsten Aufgaben der Crysaliden Feinde der Psioniker und damit Antares aus dem Weg zu räumen. Deshalb sind sie auch potentiell dort präsent, wo sich Psioniker aufhalten. Ihre Nester sind aber meist an schwer zugänglichen Orten und sie halten sich so gut wie möglich versteckt. Nur die Königinnen, die ständig mit Antares in Verbindung stehen, wissen von der Aufgabe die Psioniker zu schützen. Sie geben deshalb nur die zu tötenden Ziele an ihre Untergebenen weiter. Die Krieger führen diese Jagdaufträge mit absoluter Präzision aus. Einem Psioniker direkt helfen ist jedoch nicht die Aufgabe der Crysaliden, den die Psioniker sollen eigentlich nicht von der Existenz der Crysaliden als den dunklen Teil von Antares erfahren. Da wie gesagt die Crysaliden zu den Zeiten geschaffen wurden, als es noch kaum Psioniker gab, wurde ihnen von Antares auch nicht die Fähigkeit mitgegeben einen Psioniker zu erkennen. Deshalb kann es auch vorkommen, dass ein Psioniker als Wirt oder Nahrung gefangen wird. Zwar wird dieser mit großer Wahrscheinlichkeit wegen der größeren telepathischen Kräfte der Königin entdeckt, aber ab und zu kommt es vor dass auch ein Psioniker den Tod bei den Crysaliden findet. Sollte einen mächtigeren Psioniker das Schicksal des Wirts ereilen, so besteht eine gewisse Chance, dass sich anstelle eines normalen Kriegers etwas anderes entsteht. Da in jedem Crysaliden gewisse Elemente von Antares enthalten sind, kann das Unterbewusstsein des Wirt-Psionikers die Entwicklung in eine andere Richtung lenken. Der in den Psioniker eingepflanzte Embryo verschmilzt mit dem Körper des Wirts und es entsteht ein äußerst seltenes Wesen, ein Patriarch. Diese Wesen verschwinden sehr schnell von der Bildfläche, wenn die Entwicklung abgeschlossen ist. Beides ineinander vereint Psioniker und Crysalid besitzen sie auch die meisten derer Fähigkeiten. Allerdings unterscheiden sie sich vom Aussehen her etwas von einem normalen Krieger. Sie haben glatte Panzerplatten, keine Maulzunge und sind in ihrer ganzen Erscheinung um einiges ansehnlicher. Weitere Merkmale sind deren besondere Kleidung, wie z.B. Schärpen, die an den Schultern herunterhängen und mit Cyrylium bestickte Teile, die den Oberköper bedecken. Sie besitzen keinen Schwanz, und laufen mehr aufrecht als geduckt, sind aber trotzdem um einiges kleiner als ein normaler Krieger. Offensiv oder Defensiv setzen sie entweder ihre Psikräfte ein oder benutzen eine auf ihre Vielzahl von Extremitäten abgestimmte Form des Kampftrainings der Psioniker. Die Existenz der Patriarchen ist nur Antares und den Königinnen, in deren Nest einer von ihnen geboren wurde, bekannt. Welche Aufgaben diese Wesen haben ist nur Antares bekannt.
| Klima/Gelände | Überall |
| Vorkommen | Sehr selten |
| Lebensweise | Einzelgänger |
| Aktivität | Jederzeit |
| Ernährung | Allesfresser |
| Intelligenz | Variabel (15 20) |
| Schätze | Keine |
| Gesinnung | jeder |
| Anzahl | 1 |
| Rüstungsklasse | 0 bis -4 |
| Bewegungsfaktor | 15, Sp. 9, Sch. 15 |
| Trefferwürfel | 10+ |
| ETW0 | 11+ |
| Angriffe | 5-11 |
| Schaden | 1W6 (*4-8), 1W10 (*1-3) |
| Bes. Angriffe | Psi |
| Bes. Verteidigung | Reg., Säure, Ausweichen, Psi |
| Magieresistenz | Keine |
| Größe | G (8) |
| Moral | Furchtlos (20) |
| EP | 6000+ |
Größe Aufgerichtet:
3m
Geduckt: 2,10m
Kriechend: 1,20m
Körperlänge gesamt: 7,5m
Schwanzlänge:
4,5m
Schulterbreite: 75cm Telepathie Kommunikation: 100m
Lebewesen
erkennen: 100m
Gefühle sehen: 10m Spektren Sichtbar: 50 mm bis 100
nm
Hörbar: 1 Hz bis 100 kHz Bewegung BF Leistung (kW) Normal: 18 1
Jagd: 54 9
Maximal: 90 25
Schwimmen: 18 10
Sprung 12 100
(Keine
Erschöpfung aber Abzüge wegen hoher Bewegung)
Reflexe: Extrem, kann
Geschossen ausweichen
Gewicht: ~300 kg Körpertemperatur: 10°C
- 60°C (Teilwechselwarm)
Temperaturtoleranz: 0°C - 70°C pH-Wert des
Blutes: -2
Innendruck: 3 bar
Lebenserwartung: 3 Jahre
Bevorzugtes
Klima: tropisch humid
Klimatoleranz: gemäßigt bis tropisch
Bevorzugte
Gebiete: Dschungel, Wald, bewohnte Gebiete; auf jeden Fall unterirdisch
Nahrung: Organische Materie jeder Art, siliziumhaltige Stoffe
Denkweisen
"Suche, jage und töte die Peiniger deines Schöpfers"
"Diene
der Königin"
"Der Hort muss geschützt werden"
"Alleine
sein ist schrecklich"
"Unsere Art ist jedem Gegner gewachsen"
Patriarch
Königin
Prätorianer
Krieger
Daran halten sich Crysaliden mit absoluter Verlässlichkeit, ohne sie zu durchbrechen. Gefühle Ein Crysalid empfindet/hat: - Euphorie , wenn er die Königin sieht - Freude , wenn er seiner Königin dienen darf - , wenn er nicht alleine ist - , wenn er eine erfolgreiche Jagd hinter sich hat und eine gute Beute in den Hort bringt - Hass gegenüber jedem Peiniger seines Schöpfers - gegenüber den Mördern seiner Königin - Angst davor, der Königin und den Eiern könnte etwas passieren - Wut , wenn einer seiner Artgenossen getötet wird -, wenn seine Beute entkommen konnte (sehr selten) - Aggressionen bei jeder Jagd - jedem normalen Wesen gegenüber - Einsamkeit , wenn er alleine ist - Beruhigung , wenn mindestens einer seiner Artgenossen bei ihm ist - , wenn er die dampfende Wärme des Hortes fühlt - Stärke , wenn mindestens drei seiner Artgenossen bei ihm sind - Unbesiegbarkeit , wenn mindestens zehn seiner Artgenossen bei ihm sind - Zweifel an sich selbst, wenn die Königin seine Taten ihn nicht anerkennt - Befriedigung , wenn er Beute macht
Angst vor dem eigenen Tod
vor einem Gegner
vor einer gefährlichen
Situation
Schmerzen (kaum; nur damit er weiß, wo er getroffen, oder verletzt
wurde)
Mitleid
Erbarmen
Panik
Zweifel an seiner Handlungsweise
Verzweiflung
Auch nicht wenn er alleine ist EIN CRYSALID GIBT NIEMALS AUF !!!
Friedlich, kooperativ, freundlich, hilfsbereit sein, wenn ihm dies befohlen wurde, oder es ihn seinem Ziel näher bringt. Ein Crysalid ist auf keinen Fall: Leichtsinnig, unvorsichtig, lebensmüde, dumm, tollpatschig, zu berechnen. Kurz gesagt, ein Crysalid ist: Grausam, unbarmherzig, schrecklich, hinterhältig, parasitär, berechnend, bösartig, aggressiv, mörderisch, nicht zu stoppen, furchterregend, hasserfüllt, schnell, tödlich, absolut feindselig und nur selten alleine. Also damit das perfekte Haustier, das man liebend gerne von oben bis unten abknutschen möchte.
Körper
Exoskelett: Hauptbestandteil SiO2 + SiC
(beide extrem säurebeständig), sonstige
Körperabfalle wodurch das Exoskelett ständig erneuert wird.
Dorsalfortsätze:
Diese aus dem Rücken ragenden Fortsätze sind telepathische Antennen und dienen
der Kommunikation, Erkennen von Gefühlen und Entdecken von Lebewesen. Endoskelett:
bildet verschließbares Kammersystem (wegen Verletzungen und damit verbundenen
Blutverlust), ähnlich Struktur innerhalb eines menschlichen Knochens Oberfläche:
Der Körper eines Crysaliden ist mit einer gelartigen Substanz überzogen. Darin
sind auch Abfallstoffe enthalten, die aber keinen besonderen Geruch für die Nase
eines Menschen haben. Ein Crysalid dagegen, kann durch diese Schicht sein psychischen
Zustand zum Ausdruck bringen. Dabei erscheint er einem Artgenossen in verschieden
schillernden Farben, die er durch seine besonderen Sinne erkennen kann. Besonders
wichtig wird diese Schicht unter Wasser, den sie verringert den Widerstand da
weniger Verwirbelungen auftreten.
Herz: Kein Zentrales, jede Ader pulsiert
und rückt so das Blut vorwärts.
Es gibt aber einen Sammelbehälter für Blut,
der auch gleichzeitig die Aufgabe eines flexiblen Druckausgleichsorgans des Blutkreislaufs
erfüllt. Hieran sind alle hin- und zurückführenden Hauptadern angeschlossen. Da
es nur ein einziger Muskel ist, kann es als eine Art Herz angesehen werden, denn
es steuert den Innendruck mit. Der Körper eines Crysaliden produziert keine Abfälle
im eigentlichen Sinne, da der niedrige pH-Wert des Blutes normalerweise fast alles
zersetzen kann. Strukturen die nicht aufgelöst werden können, werden in die Außenhaut
eingelagert. Wirkliche Abfallprodukt sind nur Gase, die bei der Oxidation entstehen,
wie z.B. Stickstoff N2 und Wasserstoff H2. Maul: Das Maul eines Crysaliden besteht
aus zwei Teilen: Zum einen das Hauptgebiss, mit äußerst harten metallischen Zähnen
und zum anderen der Maulzunge, die der Nahrungsaufnahme dient. Diese Zunge kann
bis zu einem Fuß weit aus dem Kopf hervorschnellen und mit seinen zusätzlichen
Reißzähnen große Schäden in einem Lebewesen anrichten. Verdauung: Zerkleinerung
und Aufspaltung durch Magen
Der gesamte Körper ist durchzogen von einem
Nahrungskreislaufsystem, ähnlich dem Blutkreislauf, der ebenso dezentralisierte
Pumporgane enthält. So gelangt die Nahrung in jeden Teil des Körpers.
Atmung:
Damit die entstehenden Gase von jedem Punkt aus dem Körper entweichen können und
auch zu verschiedenen Reaktionen geringe Mengen an Sauerstoff gebraucht werden.
Ein Crysalid ist außerdem fähig unter Wasser zu atmen, da sein Atmungsorgan den
im Wasser gelösten Sauerstoff herausfiltern kann.
Damit die Luft in den Körper
gelangt, pulsiert die Luftröhre und schließt so Luftblasen ein, die mit Druck
in das Atmungssystem gepresst werden. Ist ein entsprechender Innendruck erreicht,
bleibt er kurz auf diesem Niveau und die Luft entweicht dann wieder aus dem Körper.
Energie: Der Körper eines Crysaliden deckt seinen Energiebedarf durch komplizierte
Redox - Reaktionen. Dabei werden die meist organischen Stoffe im Nahrungskreislauf
schrittweise kontrolliert oxidiert und es findet so eine starke Elektronenwanderung
bzw. Protonenwanderung statt. Gekoppelt an Ladungsaustausch sind die Verbraucher
wie z.B. Muskeln. In einem Crysaliden entstehen so verhältnismäßig große Spannungen
von bis zu 5V. Bei bestimmten Reaktionen werden nebenbei auch noch sehr geringe
Mengen an Sauerstoff benötigt. Ein weiterer Grund für die Atmung.
Die optimale
Reaktionstemperatur des gesamten Energiesystems sind 45°C, weshalb sich Crysaliden
auch in wärmeren Umgebungen wohler fühlen.
Sinkt die Temperatur zu weit, so
erstarrt ein Crysalid und nur noch die wichtigsten Organe, wie Gehirn werden durch
Ersatzreaktionen am Leben erhalten.
Spinndrüse: Zum Einspinnen von Beute oder
Metamorphose. Befindet sich an der Körperunterseite an der Schwanzwurzel.
Schwanz: Dient hauptsächlich der Stabilisierung während der Bewegung, ist
aber auch das wichtigste Antriebsorgan unter Wasser. Dabei werden aus den einzelnen
Gliedern mit Häuten verbundene Knochen herausgespreizt, um den Vortrieb noch zu
vergrößern. Am Ende befindet sich eine etwa 30cm lange dolchähnliche Spitze, die
blitzschnell ein lähmendes Gift in ein Opfer injizieren kann.
Kopf: Ein Crysalidenschädels
ist ein einziges riesiges Sinnesorgan, das mehrere Einzelorgane miteinander kombiniert.
Die gesamte Oberfläche ist photoempfindlich und ermöglicht es einem Crysaliden
in jede Richtung zu sehen. Darunter befindet sich ein den gesamten Schädel umhüllender
Hohlraum, der als Resonanzkörper dient und das Gehör darstellt. Direkt über dem
Maul befindet sich noch ein Ultraschall erzeugendes Organ zur Orientierung.
Gehirn: Das Gehirn ist wie alle Teile des Körpers in viele kleine Kammern aufgeteilt, die wiederum miteinander größere Kammern bilden. Diese durch endoskopische Knochenstrukturen gut geschützten Abschnitte teilen sich die verschiedenen Aufgaben innerhalb eines Crysaliden. Es gibt folgende Sektionen, die sich nach ihren Aufgaben benennen lassen und wieder in Untersektionen aufteilen lassen.
Bewusstsein
· Aktiv (Gefühle, Gedanken; wichtigstes aller Gehirnteile)
· Unterbewusst
(verantwortlich für die Ausführung von Befehlen des aktiven Bewußtseins. Steuert
die Verbindungssegmente der anderen Gehirnteile. Rückmeldung an aktives Bewußtsein)
· Telepathische Kommunikation
· Gedächtnis
· Weiterentwicklung (nur möglich
falls nicht von einer Königin bedeckt) Organe · Verbindungssegmente zu
Bewusstsein
· Exoskelett
· Endoskelett
· Muskeln
· Energiehaushalt
· Blutkreislauf
· Nahrungskreislauf
· Wachstum und Regeneration
Sinne · Verbindungssegmente zu Bewusstsein
· Sehvermögen
· Gehör
·
Ultraschallorientierung
· Pheromondetektor (Geruch)
· Telepathische Erkennung
von Gefühlen Instinkte · Verbindungssegmente zu Bewusstsein
· Koordination
· Navigation
· Jagd
· Aggression
· Selbsterhaltung
Durch die Modularisierung und der Tatsache, dass die verschiedenen Teile fast autark voneinander arbeiten, ist das Gehirn eines Crysaliden extrem leistungsfähig. Ein Crysalid hat direkten Einfluss auf sein Unterbewusstsein und damit auf den ganzen Körper.