//Begin Film-, Buchkritiken und fanmäßige Gerüchte und Ideen//

Zu Alien 3 gibt es eine sehr empfehlenswerte literarische Alternative:

Alien III - Into the Fire

Von der Story an sich schlägt es die Verfilmung des dritten Teils meiner Meinung nach um Längen; denn das Einzige was mir an Alien 3 gefallen hat, waren die Szenen, als die Sträflinge versuchten das Alien in die Bleiform zu locken, die geniale Stimmung des Films und die neuen Informationen über das Wesen des Alien. Den Rest der Story, vor allem den Anfang, empfand ich ein wenig wirr und zu unüberlegt. Aber nun wieder zurück zur Buchkritik: Würde man den obengenannten Roman verfilmen, käme er aber wahrscheinlich noch teurer als Waterworld.

Die Autorin hat die ersten beiden Filme/Bücher der Alien-Filmreihe sehr genau studiert und daraus ihre durchaus logischen Schlußfolgerungen geschlossen. Der Fortgang der Geschichte um die Überlebenden und das Wrack kommt ziemlich ungezwungen und natürlich daher, ganz anders als im Film. Allein die emotionale Beschreibung von Hicks Heimkehr zu Beginn des Romans, die Beziehungen zwischen allen Charakteren und die Ausarbeitung der "privaten Vergangenheit" der einzelnen Marines, die zwischendurch immer mal beleuchtet wird sind sehr realistisch gelungen. Die Autorin hat es geschafft, die Tiefe menschlicher Empfindungen in passende Worte zu kleiden. An Stelle von Ripley ist im Roman Hicks die eigentliche Hauptfigur, was die Geschichte aber nicht schlechter macht, sondern eher etwas frischen Wind hineinbringt.

Die besten Stellen sind das Picknick am Strand, die "klassisch-kriminalistische Fluchtaktion" von Ripley, der Beginn des Chaos auf GATEWAY und die Ausbruchsszene der Aliens (zwei Aliens zerreißen ein drittes, damit dessen Säure Löcher in den Käfig frißt (und dies schon Jahre vor Alien Resurrection) und schließlich die See-Szene am Ende.

Das Buch zaubert in der 1. Hälfte einen Touch Shdaowrun/Cyberpunk-Atmosphäre. Mir stellte sich jedoch auch diesmal noch eine Frage. In jedem bisher erschienenen Alien-Buch wird etwas über die Eigenschaften der Aliens in Form eines Dialoges einer der Hauptpersonen mit einem Wissenschaftler berichtet. So auch bei diesem Roman. Katja Jentschura schreibt, die Aliens seien eine Art von Außerirdischen entwickelte Biowaffe mit DNS-Bestandteilen verschiedenster Herkunft. Nur was suchen DNS-Bestandteile des Mensch darin ? Das tote Wesen im Alienschiff soll angeblich mehrere tausend Jahre alt sein. Also nahmen die Außerirdischen die DNS von Urmenschen. Etwa Ihrer Wildheit und Brutalität wegen? Warum nahmen sie dann ausgerechnet menschliche Erbmasse? Wenn alle noch kaum entwickelten intelligenten Rassen zunächst wild und brutal sind, hätten sich doch bestimmt noch weitere Kulturen gefunden. War etwa ein Einsatz gegen den Menschen, im Falle seiner Weiterentwicklung und damit einerhgehenden Gefährdung für die Außerirdischen, geplant ?

Die Aufmachung des Buches finde ich für semiprofessionelle Verhältnisse super, allerdings wäre eine Aufteilung der Seiten in 2 Spalten schonender für die Augen... Die Zeichnungen passen haargenau und sind genau im richtigen Moment in den Text eingefügt. Das Buch ist seinen Preis von DM 35,-- in jeder Hinsicht wert.

Prädikat: Nicht nur für den Fan empfehlenswert.

Leseprobe auf der Alienator Fan Confederation Homepage

 

Alien Resurrection:

5 Jahre lang haben meine Freunde und ich gebetet, gebettelt und vor allem zelebriert (eine ALIENS Movie-Night nach der anderen etc.). Dann war es endlich soweit. Ein neues Kapitel in der Alien-Saga und wie sich herausstellen sollte eines mit 1000 kleinen Ideen, Anspielungen, Überraschungen und neuen Komponenten....

Natürlich ging es am Erstausstrahlungstermin ins Kino. "Natürlich" verkleidet, so wie es bei uns Tradition ist. In Uniformen der Crew aus dem 1. Teil oder als Marines.... Allerdings scheint es sich in der Alien-Fan-Gemeinde immer noch nicht so durchgesetzt zu haben, wie bei den Trekkies oder den StarWarslern......

Zuallerersteinmal: Ich finde ALIEN4 weltklasse. Nach dem 1. Mal anschauen waren ich und die anderen zwar etwas verstört, aber schon beim 2. Mal war es einfach nur ein Riesenspaß, ein Genuß, all die 1000 Ideen, Anspielungen und Überraschungen; die neuen Einflüsse zum Thema Alien etc. >>schwarzer Humor, Splater/Ekel, die Farben des Films, lesbische Hingezogenheit<<

Die Aussage am Ende finde ich auch sehr interessant: Den Neuanfang für die Menschheit begründen ein brutaler Macho, ein Krüppel, eine Synthetin und eine Halbausserirdische...

ALIEN4 ist teilweise zwar irgendwie ein "bewußt konstruiertes Konglommerat" aus verschiedenen Versatzstücken und Quellen (Comics und Romane etc.), aber wenn es so gut gemacht ist wie hier ist das eigentlich völlig egal. Auch wenn Charaktere "schamlos" kopiert werden:

Ebenso diverse kleine Szenen wurden meines Erachtens recyclet, z.B. die, in der 2 Drohnen eine dritte zerfetzen, damit sich deren Blut durch den Zellenboden frißt und wenigstens der Rest entkommen kann. Interessant ist auch die Entwicklung von Ripley. War sie im 1. Teil die "pflichtbewußt-Verängstigte", im 2. die "Power-Frau", im 3. die "Niedergeschmetterte", so ist sie im 4. Teil eine "lesbische halbaußerirdische Raubkatze mit einem sehr schwarzen Humor". Weltklasse ist hierbei Sigourney's schauspielerische Leistung, da sie es wirklich schafft, sich wie ein Alien zu bewegen, sogar die Gesichtsmimik erinnert mich in vielen Szenen an ein Alien...

Witzig ist auch die Anspielung auf den Schiffscomputer MOTHER im 1. Teil. Jetzt heißt er eben FATHER...

Und W. Ryder als "elfenhafte Synthetin", die von Syntheten gebaut wurde, stellt einen guten Kontrast zu den ganzen anderen "harten Kerlen" dar. Die Aliens selbst sind verhaltenstechnisch auch mal wieder anders. Einerseits ist es schade, daß sie nicht mehr so hinterhältig und übermächtig erscheinen, sondern eher wie berechenbare, neugierige und verspielte Kinder. Ob das wohl von der menschlichen DNS kommt??Allerdings ist es wohl ein wenig arrogant, daß die menschliche DNS sich am Ende doch durchsetzt!>>Das Neugeborene tötet seine eigene Mutter, weil es sich wohl eher als Mensch als als Alien fühlt.<<

Schade eigentlkich, daß dieser "wundervolle Schmetterling" am Ende sterben muß. Es wußte doch gar nicht, was es tat, schließlich hatte es den Verstand eines Babys, auch wenn es diesen durch die Alien-DNS schneller entwickelte und am Ende sogar verstand, daß die Frachtluke eines startenden Raumschiffes im Weltall geschlossen sein sollte...

Der Faktor Kirche ist wie auch schon im 3. Teil wieder vertreten, was ich irgendwie einen guten Kontrast zu der ganzen Technik etc. finde und vielleicht sieht sich das Militär jetzt ja als Kreuzritterorden! Mal sehen, ob es in ALIEN5/6 (siehe unten) eine Art Alien-Sekte gibt, in der sich die Menschen ihrem "Heiland" selbst opfern bzw. ihre Körper zur Verfügung stellen...

Das Raumschiff-Design ist für mich auch einen kurzer Kommentar wert. Das große Militärschiff finde ich zwar äußerlich eher unspektakulär, da es wie ein Cocktail aus Sulacco und Kampfstern Galaktika mit Sternenzerstörer-Turm aussieht und seine Rettungskapseln wie die aus EARTH2, aber das Innendesign macht alles wieder wett. Die "Betty" (Piratenschiff) erinnert mich an das Landeteil der Nostromo, aber vielleicht ist dies Absicht (Ripley:"Das Schiff ist ja älter als ich...").

Die Hauptfrage die sich mir nun noch stellt: Wenn Ripley (hoffentlich) mal ein Kind bekommt, was wird es dann?

Was lernen wir nun aus diesem Film? Umso mehr Teile gedreht werden, umso größer ist vielleicht die Chance (**bettel-bitte-ich**) für irgendwelche Fans mal als Statisten auftreten zu können. Ich melde mich freiwillig, sogar für den BODYCOUNT...

 

Aliens vs. Starship Troopers:

Da der Film "ALIENS" im Nachhinein betrachtet offensichtlich von dem Buch "STARSHIP TROOPERS" auch ein wenig inspiriert wurde, dachte ich mir, mal ein paar Zeilen dazu zu schreiben. Auch um die Handhabung der Brutalität und Action in beiden Filmen zu vergleichen.

In Punkto Brutalität sieht man in STARSHIP TROOPERS wohl alles was es so gibt. Regisseur Verhoeven hatte wohl mal ziemlich abartige Alpträume darüber, wieviel Möglichkeiten es gibt, einen menschlichen Körper in Stücke zu zerfetzen und hat diese dann in ST ausgelebt.

Man könnte sich jetzt natürlich überlegen, daß es notwendig war, diesen Brutalitätsgrad so darzustellen, um die Bedrohlichkeit und die Gefahr, die von den "BUGS" ausgeht, zu untermalen. Wenn man aber alle Gefechte in ST mit dem Eröffnungsgefecht in ALIENS vergleicht (Marines im Reaktorbereich...), so finde ich die Auseinandersetzungen in ALIENS um einiges intensiver, auch wenn man fast kein Blut sieht und die Brutalität etc. im Dunkeln oder außerhalb des Sichtbereichs stattfindet.

Die Bedrohlichkeit der ALIENS wird eher indirekt dargestellt durch z.B. verzweifelte Schreie über das InterCom oder grobkörnige Kamera-Aufzeichnungen und nicht durch die z.B. Veranschaulichung von Eingeweiden der enthaupteten Soldaten (aus allen Blickwinkeln).... Das macht eben den Unterschied aus zwischen einem Filmemacher und einem Metzger.

Lustiger Weise waren die Handlung bzw. die Gefechtsszenen in ALIENS denen im ST-Buch von R.A. Heinlein viel ähnlicher als der ST-Film selbst. Wenn ich mich richtig an das Buch erinnere, so fanden viele der Auseinandersetzungen in engen Räumlichkeiten bzw. dem Nest der BUGS statt, wo die überlegene Feuerkraft der Soldaten weniger effektiv war, da sie sich in den schweren Panzerungen schlechter bewegen konnten...

In ALIENS finden eigentlich alle Auseinandersetzungen mit den Kreaturen in engen Räumen, z.B. den Ventilationsschächten oder dem Nest statt. Das macht das Ganze, finde ich, viel interessanter, speziell wenn man Wesen bekämpft, die sehr nahe an dir dran sein müssen, um dich zu verletzen.

In ST finden eigentlich fast alle Auseinandersetzungen in freiem weiten Gelände statt. Der ganze Kampf besteht also aus in Reih und Glied aufstellen und wieder und wieder auf die überlegenen BUGS schießen.

Wenn man sowas einmal sieht, dann ist es aufregend, vor allem, wenn mehrfach auf so ein BUG geschossen wird und es es trotzdem noch im Sterben schafft, seinen Gegner zu töten. Da man das allerdings den ganzen Film über sieht, ist es wohl ein wenig langweilig und mußte vielleicht deswegen mit einem Übermaß an Brutalität ausgeglichen werden, um doch irgendwie in Erinnerung zu bleiben....

Auch wenn die Marines in ST zum Ende des Films auch mal unter die Erde gehen, so war doch keine Spur von dem "Klaustrophobie-Gefühl" und der Aufregung vorhanden, so wie es in ALIENS war.

Ehrlich: Ich fand den Film auch ganz gut und unterhaltsam, aber leider kommt ST überhaupt nicht an die Buchvorlage ran und erst recht nicht an ALIENS....

Predator 3<<

Naja, dazu ist mir bisher nur eine einzige brauchbare Storyline begegnet. Auf einer kleinen Minen-Kolonie entdecken Minenarbeiter einen alte Kultstätte der Yautja mit vielen Trophäen, Gräbern verstorbener ehrenhafter Jäger etc. Die Minenarbeiter erhoffen sich durch den Verkauf der verschiedenen Gebeine an Wissenschaftler einen Extra-Bonus, da Ihr Grundverdienst nicht allzu hoch ausfällt. Leider kommen ein paar Yautja dahinter und suchen Vergeltung für die Entehrung der Kultstätte. Dann beginnt für die Minenarbeiter der Kampf ums Überleben...


Aliens vs. Predator

Es gab hierzu bereits ein Skript von Peter Briggs, das sich im Prinzip an eine Comicserie von Dark Horse anlehnt, bzw. deren Inhalt sehr genau wiedergibt. Aber es gibt auch Gerüchten zufolge eine andere Variante, die auf einem von Menschen kolonisierten Planeten spielt, der speziell für Jäger bzw. Jagd-Touristen als eine Art Vergnügungs- und Jagdsport-Paradies konzipiert wurde. Die Menschen haben dort viele verschiedene Tiere zu Jagdzwecken angesiedelt (hoffentlich auch ein paar geklonte...) und natürlich auch das gefährlichste von allen: das Xenomorph. Irgendwann weckt dieser Planet das Interesse "der interstellaren Jäger", auch bekannt unter dem Namen Yautja oder Predator, die zu diesem Planeten fliegen, um ihrer liebsten Beschäftigung nachzugehen: Der Jagd. Dank ihren guten Ausrüstung und der angeborenen Instinkte gewinnen sie auf diesem Planeten schnell die Oberhand, doch was sie, ebensowenig wie die menschlichen Jäger, nicht wissen ist, daß das USCMC ein geheimes Experiment auf eben diesem Planeten durchführt. Dabei handelt es sich - wie sollte es auch anders sein - um Experimente mit Biowaffen, angefangen bei Krankheitserregern bis hin zu komplexen Lebensformen; genetisch modifizierte Alien-Drohnen stellen die Creme de la Creme dieser Biowaffen dar. Es kommt wie es kommen muß... Lassen wir uns überraschen.

 

Alien 5/6

Die Wahrscheinlichkeit, daß Alien 5/6 grünes Licht bekommt, ist groß; die Hoffnungen natürlich noch größer ((((-;. Je nach Komplexität oder Thema wird es wohl entweder einen einzelnen oder zwei dicht zusammenhängende Kinofilme geben, die auch genauso gedreht/produziert werden wie Back to the Future 2/3, also ohne Unterbrechung.

Zwei unterschiedliche Haupt-Ideen sind bereits im Umlauf. Eine beschäftigt sich mit der Infiltration der Erde durch Aliens, die Zweite handelt von einer Expedition zu deren Heimatplaneten. Bei dieser Verfilmung wird hoffentlich der H.R. GIGER-Alien-Hive aus dem 1. Film wiederaufgenommen, der bisher nie über das Skizzenstadium hinauskam.. Gerüchten zufolge soll auch ein Bishop-Androide als Anführer des Androiden-Widerstandes dabeisein. Dieser beauftragte in Alien 4 Call, den mysteriösenVorgängen auf den Grund zu gehen. Weiteren Gerüchten zufolge soll auch ein jüngerer Ripley-Klon mit im Spiel sein, der noch Alien-ähnlicher ist als Ripley #8 nur sehr viel böser... Was ich davon halten soll, weis ich noch nicht, wir werden ja sehen.

Hoffentlich wird Alien 5/6 mehr wie der 1. Alien-Film; Charaktere wie Du und ich, ein Mehr an Spannung und Überraschung als an purer Action. Vielleicht findet man ja die SULACCO irgendwo im Weltraum oder ein noch intaktes anderes DERELICT-Schiff der Spacejockeys und wir erfahren endlich etwas mehr über diese Wesen. Möglicherweise sind es ganz brutale Eroberer oder auch einfach nur Forscher...

Stellt euch einmal vor, was passierte, würde Ripley auf normalem Wege schwanger? Da die Alien-Queen Eier legen kann, bestünde doch auch für Ripley die Möglichkeit, Nachwuchs zu bekommen. Wie würden die Sprößlinge aussehen und sich verhalten? Eventuell gibt es auf der Erde bereits einen illegalen Alien-Kult mit dem Namen "Kirche der Mutter Königin"?! Hat es Dr. Wren eigentlich geschafft, diverse Eier zu einer anderen Forschungsstation oder gar auf die BETTY bringen zu lassen? Letzteres würde aber wenig Sinn ergeben, oder?

Weiß eigentlich jemand, was aus der entnommenen Alien-Queen von Ripley #7 geworden ist? Ripley #7 hatte schließlich Operationsmale auf ihrem Brustkorb. Ich könnte mir vorstellen, daß einer der Wissenschaftler sie für unbrauchbar erklären ließ, um sie dann auf eine andere Station bringen zu lassen...Es könnte aber auch sein, daß irgendwo in einem Labor das Anpassungsvermögen der Aliens an neue Wirte (Hunde, Pferde, Affen etc.) getestet wird.

Am interessantesten fände ich die Idee, den nächsten Alien-Film komplett aus der Sicht eines Aliens zu drehen und zeigen, wie es sich vom Larven-Stadium bis zum ausgewachsenen Drohn verhält. Eine weitere Idee wäre, die Erde so düster wie in Shadowrun/Cyberpunk-Romanen zu belichten und die meisten Menschen in Tiefsee-Städten anzusiedeln, da die Unterwasserwelt noch recht gesund und strahlenarm ist.

Falls jemand eine Idee, Gerüchte oder kritiken beisteuern möchte: e-Mail

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