//Begin Alien FAQ//
- Welche Fan-Clubs gibt es?
- The
British Aliens Fan Club, PO Box 11, Liskeard, Cornwall, PL14 6YL England
- The
Dropship, 19 Compton Crescent, Northolt, Middx, UB5 5LS England
- Alienator
Fan Confederation,
AFC-Vorsitzende: Katja Jentschura, Fürstenplatz
1, 14052 Berlin
Stellvertretender AFC-Vorsitzender: Matthias Höfchen, Okerstr.
44, 12049 Berlin
- Was ist "Narcissus"?"Narcissus"
ist der Name des Shuttles, in dem Ripley von der Nostromo flieht.
- Wer ist der "Space Jockey"?
- Dieser Name wurde den
Überresten des Außerirdischen im Wrack von Technikern gegeben.
- Was
steht auf Bretts Mütze? USCSS NOSTROMO 180286
- Woher
wußte die Gesellschaft von den Aliens, wieviel wußte sie und warum haben sie kein
Forschungsteam geschickt?
- Durch das Signal wissen sie von dem Wrack.
Es wurde von einem unbemannten Forschungssatelliten oder von einem Schiff aufgefangen,
das technische Probleme hatte. Auf der Erde hatten sie dann genug Rechenpower,
um das Signal zu entschlüsseln, was ja Mutter nicht gelungen ist. Eine Abteilung
von WY entschloß sich dazu, das nächste Schiff zu LV-426 zu bringen. Sie würden
laut Vertrag das Signal untersuchen müssen. Nachdem die Nostromo zerstört war
und nicht zurückkam, wurden die Leute, die die Routenänderung veranlaßt hatten,
nervös und löschten alle Daten darüber. Ash wurde an Bord gebracht, um die Crew
zu überwachen und um das, was die Gesellschaft dort erwartete, zur Erde zu bringen.
Durch das Signal wußten sie von der feindlichen Lebensform, aber sowas haben sie
nicht erwartet.
- Da die Crew entbehrlich war, haben sie sie dort hingeschickt
und wollten sehen, was passiert. Ash sollte Infos sammeln und im Computer speichern.
Wenn die Nostromo mit Hilfe des Autopiloten zurückgekehrt wäre, hätten sie sich
die Daten rübergeholt und dann entschlossen, was sie weiter machen. In dem Fall
hätten sie "nur" 6 Leute und vielleicht einen Androiden verloren.
- Warum hat die Nostromo einen Selbstzerstörungsmechanismus? Wahrscheinlich
soll dadurch verhindert werden, daß Gesellschaftsgeheimnisse in fremde Hände gelangen,
wenn das Schiff gekapert oder von Terroristen besetzt wird. Außerdem kann es bei
einem 20-Mio-Tonnen-Schiff schnell zu einer Fehlfunktion kommen. Wenn es z.B.
auf Kollisionskurs mit einer Raumstation wäre, könnte die Besatzung die Nostromo
mit dem Shuttle verlassen und sie dann zerstören.
- War die
gesamte Crew auf LV-426?Ja. Die Nostromo ist nur ein Schlepper für den Frachtteil.
Der Frachtteil wurde abgekoppelt und die Nostromo landete mit der gesamten Besatzung
auf LV-426.
- Theorien über das Wrack und den "versteinerten"
Piloten:
- Wahrscheinlich soll die Spezies, die die Eier transportierte,
die Fehler der Menschen widerspiegeln, die folgen werden. Vielleicht waren sie
wie die Gesellschaft mit der Zeit immer unvorsichtiger geworden und haben die
Aliens schließlich wie eine Ware behandelt. Der Tod des Piloten zeigt, was der
Menschheit noch bevorsteht.
- Nach einem älteren Drehbuch landete das Schiff
auf LV-426 um Reparaturen vorzunehmen. Dabei entdeckte der Pilot auf dem Planeten
ein Lager mit Eiern und wurde infiziert.
- Das Schiff transportierte etwas
anderes als die Eier. Vielleicht Nahrungsmittel oder Tiere. Der Pilot wurde vorm
Start irgendwie infiziert und als er das bemerkte landete er wegen der wertvollen
Ladung auf LV-426 und installierte den Sender. Der hervorbrechende Gesichtsklammrer
schuf aus der Fracht eine Königin, die mit Hilfe der Fracht weitere Eier produzierte.
Der blaue Nebel, der vorher die Ladung konservierte, schützte nun die Eier über
die Jahrhunderte, während die Aliens starben.
- Nachdem die
Nostromo explodiert ist, entdeckt Ripley das Alien an Bord des Shuttles. Warum
greift es sie nicht sofort an?
- Wahrscheinlich ist das Alien am Ende
seines Lebenszykluses abgelangt, als Ripley es stört. Deshalb war es so langsam.
Diese Version wird von einem älteren Drehbuch unterstützt, in der Ash sagt, daß
das Alien ein Nest baut (Dallas und Brett), um den Fortbestand der Art zu sichern,
und dann stirbt.
- DHC spekuliert, daß die Aliens eher angreifen, wenn
sie bedroht werden. Warum sollte es also angreifen, wo Ripley doch mit sich selbst
zu tun hat.
- Ich erinnere mich daran, im Kino einige Extra-Szenen
gesehen zu haben, kann das sein? Wahrscheinlich nicht. Jedoch wurde im Dezember
1978 in London ein Version von ALIEN gezeigt (165 min), die zumindest alle bis
dahin fertiggestellten Szenen enthielt.
- Wie konnte Ripley
ohne den Sauerstoff, den Parker und Lambert besorgen sollten überleben?
- Da
es im Shuttle nur eine Hyperschlaftruhe gab, hätten wahrscheinlich zwei Leute
wach bleiben müssen. Da sie jetzt allein war, brachte sie ihn nicht mehr.
- Was sagt Ash, als die Crew Bretts Tod diskutiert?
- Das ist
nicht ganz klar. Entweder er sagt "Kane's son ..." oder "Gained
some ...", was er auf das Alien bezieht, das Kane in Brustsprenger-Größe
verlassen und Brett 2,40 m groß getötet hat. Beide Erklärungen sind (theoretisch)
möglich. In einer spanischen Untertitelversion wird es als das erste übersetzt.
In den anderen Versionen und im Drehbuch, als die zweite Möglichkeit.
- Was bedeutet "Sulacco"? Sulacco ist die Stadt, in der der
größte Teil der Handlung von Joseph Conrads Roman "Nostromo" stattfindet.
- Während Ripleys Befragung sagt jemand von der Gesellschaft,
daß die Nostromo "42 Mio angeglichene Dollar" wert ist. Ist so ein Riesen-Schiff
nicht mehr wert?
- "Angeglichene Dollar" kann vieles bedeuten.
Erstmal könnte 'ein' Dollar vom früheren US-$ abgeleitet worden sein. Das deutet
darauf hin, daß der Dollar nach einer Inflation angepaßt wurde.
- Es könnte
sich auch auf den Orginalwert des Schiffes beziehen und darauf, was es 'heute'
wert ist. Es ist auch nicht unrealistisch, daß das Schiff soviel Geld wert ist,
wenn es in beispielsweise in Massenproduktion hergestellt wurde. Da die Nostromo
ja 20 Mio Tonnen Öl transportierte, kann man annehmen, daß es genügend Ressorcen
gab, um solche großen Schiffe zu bauen.
- Warum hat man in
den 57 Jahren zwischen ALIEN und ALIENS nicht nochmal versucht, Eier zu bekommen?
- Die Biowaffenabteilung startete das Unternehmen ohne Berechtigung
und nach der Katastrophe löschten sie alle Daten darüber. So konnten weder die
Gesellschaft noch Burke etwas davon wissen.
- Die Gesellschaft scheint
ziemlich groß zu sein und aus verschiedenen Abteilungen zu bestehen. Vielleicht
stammt der Plan ja nur von der Biowaffen-Abteilung. Nach dem Verlust der Nostromo
haben sie dann beschlossen, daß das Risiko größer, als der zu erwartende Profit
ist. In den folgenden Jahrzehnten haben sie das Unternehmen dann einfach vergessen.
- Soll der Zuschauer wirklich glauben, daß man nur so wenige
Marines schickt, wenn man den Kontakt zu einer ganzen Kolonie verliert?
- Burke
hat wahrscheinlich geahnt, was passiert ist. er hat nur so wenig Soldaten mitgenommen,
weil er nur ein paar infizieren wollte, um sie zur Erde zu bringen.
- Die
Gesellschaft hat angenommen, daß der Kommunikationssatellit ausgefallen ist oder
es eine Seuche auf dem Planeten gibt. In dem Fall hätte ein kleiner Trupp ausgereicht.
- Einige Male wird angedeutet, daß die Marines schon einige solcher "Wanzenjagden"
hinter sich haben. Warum hätte man diesmal mehr schicken sollen?
- Die
Marines hatten genug Feuerkraft. Wenn sie nicht im Untergrund überrascht worden
wären und nicht den Panzer und das Landungsschiff verloren hätten, hätten sie
keine Probleme gehabt.
- Ist LV-426 Acheron?
- Obwohl
es im Film dafür keinen Beweis gibt, ist LV-426 Acheron. In den älteren Fassungen
des Drehbuchs heißt der Planet LV-426, aber im Roman von Alan Dean Foster und
im Comic Acheron.
- Wie heißt die Gesellschaft?
- Weyland-Yutani
Corporation. Das kann man nach der Diskussion über das Abwerfen der Atombomben
spiegelverkehrt auf einem Schutzschild sehen. Außerdem erscheint es als "Weylan-Yutani"
auf allen Bierbüchsen in ALIEN, ist aber zu klein. In ALIEN 3 steht es kurz vor
Ende in einer großen Nahaufnahme auf einem Computerbildschirm. Im Directors Cut
von ALIENS sieht man vorm Kontakt der Kolonie mit den Aliens folgendes Logo: Man
sieht auch eine gute Aufnahme, bevor von Simpson und Lydecker zu Newts Familie
geblendet wird. Unter dem Logo stehen auch einige chinesische oder japanische
Zeichen. In den Filmen kann man sie aber nicht so gut erkennen. Die Zeichen werden
"kabushiki-kaisha" ausgesprochen und bedeuten "Aktiengesellschaft".
- Wie heißt die Kolonie? Hadley's Hope.
- Warum haben die Kolonisten nicht die Warnung empfangen?
- Nach
einer rausgeschnittenen Szene war das Wrack durch vulkanische Aktivitäten beschädigt
worden. Dadurch ist der Sender ausgefallen.
- Wie wurden die
Kolonisten infiziert? Nach James Cameron geschah das so:
- Russ Jorden
wird infiziert und fordert ein Rettungsteam an.
- Das Team durchsucht das
Wrack. Dabei werden noch ein paar Leute infiziert und zur Behandlung in die Basis
gebracht.
- Ein paar Brustsprenger entkommen, können sich in der Kolonie
verstecken und wachsen heran.
- Einer der ersten entwickelt sich zu einer
Königin, während die anderen Dronen und Krieger werden. Nachfolgende Königinnen
bilden sich nicht komplett aus, werden von den Dronen getötet oder verwandeln
sich in Dronen oder Krieger. Die Königin errichtet unter den Wärmeaustauschern
ein Nest, da die Wärme günstig für die Eientwicklung ist. Sie wird von den Dronen
gepflegt und an ihrem Hinterleib bildet sich der Eisack aus. Die Dronen und Krieger
sondern ein harziges Sekret ab und bauen Nischen für sich.
- Wurde
das Wrack am Ende des Films zerstört? Wahrscheinlich nicht. Laut Bishop hatte
die Explosion die Größe Nebraskas, was er aber nur auf die Strahlungswolke bezog.
Außerdem wurde eine Explosion dieser Größe noch nie erreicht und es ist unwahrscheinlich,
daß eine Atombombe jemals ein Gebiet der Größe von Nebraska auslöschen wird. Die
bisher größte Atombombe wurde 1961 in der Ex-UdSSR gezündet und hatte eine Sprengkraft
von 57 Megatonnen. Sie schuf einen Krater von 1,5 km Durchmesser und einen Feuerball
von 7 km Durchmesser. Der Zerstörungseffekt durch die Druckwelle wirkte innerhalb
eines Durchmessers von 8 km. Also ist das Schiff noch intakt.
- Ist
Ferros Vorname "Mira"? Nein. Nach dem Bordcomputer der Sulacco beginnt
ihr Vorname mit einem "C". Das Problem mit ihrem Namen stammt daher,
daß Vasquez zu ihr sagt: " ... hey mira, who's Snow White?" Im Spanischen
(Vasquez ist Mexikanerin) heißt "mira" soviel wie "sehen".
- Wieviele Kolonisten gab es?158.
- Wieviele
Aliens gibt es, als die Marines ankommen?
- Wenn es keine Toten gab,
wahrscheinlich 156. Newt lebt noch und mindestens eine Person starb. Es gab einige
Überlegungen darüber, daß die Kolonisten Tiere hatten, die die Aliens infizieren
konnten. Aber im Film gibt es dafür keine Beweise. Der Planet scheint auch nicht
grade für die Viehzucht geeignet zu sein, da es z.B. keine Vegetation gibt.
- Warum riskiert Ripley ihr Leben um Newt zu retten, aber verliert keinen
Gedanken über Dietrich und Apone?
- Durch das Ortungsarmband weiß Ripley
ziemlich genau, wo sich Newt befindet. Außerdem hat Ripley grade erfahren, daß
ihre Tocher tot ist (die ja im selben Alter war, wie Newt) und will nicht auch
noch Newt verlieren.
- Warum kann sich Ripley im Vakuum festhalten
und das viel stärkere Alien nicht?
- Ripley hat einen Arm um eine Stufe
der Leiter geschlungen und das Alien hält sich nur an ihrem Schuh fest. Als der
Schuh abrutscht, hat das Alien nichts mehr zum Festhalten. Das setzt allerdings
voraus, daß der Unterdruck nicht so stark ist, um Ripley den Arm auszureißen.
- Warum versucht Ripley aus dem Schacht zu klettern, nachdem
die Königin nicht mehr da ist? Warum schließt sie nicht einfach das Schott?
- Wahrscheinlich
dachte sie, daß das untere Schott durch Säure beschädigt ist. Deshalb mußte sie
das obere Schott schließen.
- Warum bleibt niemand an Bord
der Sulaco?
- Die Sulacco ist einfach soweit automatisiert, daß das
nicht mehr nötig ist. Wenn man das zweite Landungsschiff brauchte, war die Station
auf LV-426 dazu ausgerüstet, es runterzubringen. Es konnte ja keiner ahnen, daß
die Ausrüstung von den Aliens zerstört wurde.
- Wie konnte
Newt die ganze Zeit überleben? Die Aliens scheinen ja keine Probleme damit zu
haben, durch die Schächte zu kommen.
- Newt kann paßt auch in die Schächte,
die den Aliens zu eng sind. Das und ihr Wissen über das Schachtsystem konnten
sie vielleicht vor den Aliens retten. Sie wußten wahrscheinlich sogar von ihr,
konnten sie aber nicht kriegen.
- Wie konnte die Königin wissen,
wie der Aufzug benutzt wird und in welche Etage sie muß?
- Die zwei
Aufzüge sind miteinander verbunden. Als Ripley mit Newt zurückkommt nimmt sie
den ersten Aufzug der ankommt und fährt nach oben. Die Königin nimmt den Zweiten,
der automatisch auch nach oben fährt. Als Ripley den Aufzug verläßt, siehtman,
wie der andere nachkommt.
- Gibt es die Lader wirklich?
- Die
Lader sind zum Teil echt. Allerdings brauchen sie eine externe Stromversorgung.
Weil die Lader ziemlich schwer sind, werden sie von Kabeln gehalten, die später
wegretuschiert wurden. Er wurde von einer Person gesteuert, die hinter und unter
Ripley war. Sie hatte ihre Füße in den Füßen des Laders und den Körper auf dessen
Rückseite. Vom Lader selbst gab es verschiedene Konstruktionen, jenachdem, was
er grade machen sollte.
- Warum braucht der Brustsprenger
so lange, um rauszukommen? Bei Kane hat es nur ein paar Stunden gedauert und Ripleys
Brustsprenger war genauso groß, wie der von Kane.
- Nach der Insektentheorie
gibt es folgende Erklärung: Zwei Aliennester, die nah beieinander sind, konkurieren
miteinander. Deshalb ist die Inkubationszeit länger, um es dem Wirt zu erlauben,
sich weiter vom Ursprungsnest zu entfernen.
- Warum ist diese
blutige Autopsie notwendig? Wie man später sieht, funktioniert der Scanner der
Hyperschlaftruhe im EEV ja noch.
- Wahrscheinlich basiert der Scanner
auf abgestrahlter Körperwärme. Und da Newt tot war, war der Scanner nutzlos.
- Was ist das verworfene "Sieben Zwerge"-Konzept?
- Das
bezieht sich auf das Drehbuch von Vincent Ward. Darin landet Ripley in einer Gemeinschaft
von Mönchen, die sie nicht akzeptieren. Sie leben auf einem Waldplaneten vom Ackerbau
und haben keine Waffen. Im Drehbuch von Larry Ferguson bleiben nach Ripleys Tod
sieben Mönche übrig - sieben Zwerge. Sie legen sie in einen Sarg und warten auf
einen Retter.
- Hat der Gesichtsklammrer wirklich soviel Schaden
angerichtet, daß die Sulacco verlassen werden mußte?
- Wie am Anfang
gezeigt wird, klettert ein Gesichtsklammrer auf eine Hyperschlaftruhe, bricht
den Deckel auf und verliert Säure. Diese verursacht einen Brand im elektrischen
System, der wahrscheinlich nicht gelöscht werden konnte.
- Ich
erinnere mich daran, eine Vorschau gesehen zu haben, die einen anderen Inhalt
hatte!
- Das stimmt. Eine Weile bevor ALIEN 3 rauskam, gab es in einigen
Kinos eine "Coming Soon"-Vorschau, nach der es einige Aliens auf die
Erde geschafft hatten. Nach dem Erscheinen von Predator II entschloß man sich
aber wegen den vielen inhaltlichen Gemeinsamkeiten dazu, die Story nochmal zu
überarbeiten.
- ALIEN 3 spielt auf einem Gefängnisplaneten.
Würden die Leute wirklich soviel Geld ausgeben, um ein paar Häftling so weit raus
ins All zu schaffen?
- In der Vergangenheit wurden gefährliche Kriminelle
und politische Häftlinge oft sehr weit fortgeschafft. England schickte seine Häftlinge
z.B. nach Georgia oder nach Australien. Da die Todesstrafe verboten war, wollte
man die Kriminellen wenigsten möglichst weit weghaben.
- Ist
Bishop II wirklich ein Mensch oder auch nur ein Android?
- JA:
- Er hat einen starken Schlag gegen den Kopf gekriegt. Aber obwohl
sein Ohr runterhängt und er blutet, bleibt er bei Bewußtsein. Das Blut ist nur
gefärbt.
- Im Abspann wird der Darsteller "Bishop II" genannt,
als ob gesagt werden soll, daß er nur eine Kopie der selben Androidenserie ist.
- NEIN:
- "85" schlägt ihn an den Kopf
und er blutet (rot). Da in den vorherigen Filmen Androidenblut weiß ist, ist er
wahrscheinlich ein Mensch.
- Aus Alan Dean Fosters Roman ist klar ersichtlich,
daß er ein Mensch ist.
- War Bishop wie Bishop II ein Verräter?
- JA:
- Er könnte die Eier an Bord gebracht haben.
- Er beschwert sich
nicht darüber, daß Burke die Gesichtsklammrer am Leben läßt. Das stellt eine Gefahr
dar, die seine Programmierung nicht zulassen dürfte.
- NEIN:
- Bishop hat alles, ihm mögliche getan, um die Besatzung zu schützen.
Er war kein Soldat und nicht in Militärangelegenheiten ausgebildet.
- ALIEN 3 ist ein schlechter Film!
- JA:
- Die
Story ist extrem unrealistisch. In den ersten 5 Minuten werden zwei Hauptcharaktere
getötet, auf einmal sind Alien-Eier an Bord der Sulacco und gegen jede Vernunft
ist Ripley die einzige Überlebende des Absturzes.
- Zu viele Gemeinsamkeiten
mit ALIEN:
- Ein Alien kämpft gegen eine Gruppe wehrloser Leute.
- Das
Alien zu fangen funktioniert nicht, also probieren sie etwas anderes.
- Reparatur
eines kaputten Androiden.
- Deprimierend. Ripleys Leben geht einfach den
Bach runter. Kein gutes oder überraschendes Ende. Keine Entwicklung kann vorhergesehen
werden. Ripley paßt nicht mehr in ihren Charakter. Auf einmal schläft sie mit
Clemens, was eine Frau, die kurz hintereinander zwei Kinder verloren hat, kaum
tun würde. Sie ist gefühllos und die anderen scheinen ihr alle egal zu sein. Sogar
über den Tod des Doktors verliert sie keinen Gedanken. Sie stumpft in zu kurzer
Zeit zu weit ab und gibt sich auf.
- Die Charaktere sich flach, unterentwickelt
und langweilig. Niemand scheint sich wirklich drum zu kümmern, wenn jemand getötet
wird. Man kann sich einfach mit niemanden identifizieren. Ein kleiner Test: Versuch
einfach mal, die Namen von fünf Häftlingen zusammenzukriegen! Das Ganze kannst
du auch mit den anderen Filmen machen, was ziemlich unterschiedliche Ergebnisse
bringt.
- Es wird kein Versuch unternommen, die fragwürdigen Ereignisse
zu klären: Wie kamen die Eier an Bord? Warum sieht das Alien so anders aus?
- Ripley
sieht nicht besonders gut aus mit ihrem kahlrassierten Kopf und den blutunterlaufenen
Augen.
- In ALIEN 3 steht Ripleys unglückliches Leben im Mittelpunkt, statt
der Aliens, wie in den anderen Filmen. Auch die emotionelle Seite, die in ALIEN
und ALIENS so große Teile einnahm, fehlt vollständig.
- Es fehlt der Humor.
Parker und Hudson haben die anderen Filme mächtig aufgelockert.
- NEIN:
- Nur weil ein Film kein Happy End hat, ist er nicht schlecht.
- ALIEN
3 schlägt eine ganz andere Richtung ein, als die Vorgänger. Es ist gut, daß daraus
kein "ALIENS mit größeren Kanonen" wurde.
- Vom künstlerischen
Aspekt aus ist der Film sehr gut. Von Newts Autopsie zum Beispiel werden kaum
Bilder gezeigt. Das graphische Entsetzen wird nicht offensichtlich dargestellt,
sondern der Phantasie des Zuschauers überlassen. Die Story wurde exzellent visual
verwirklicht und der Sound ist auch ausgezeichnet.
- Weil wir nicht alles
über die Aliens wissen, ist es nicht schwierig, die unaufgeklärte Bedeutung der
Eier und des Aliens zu akzeptieren.
- Die meisten Szenen wurden aus ungewöhnlichen
Kamerapositionen aufgenommen, was sie sehr interssant macht.
- Gibt
es ein Drehbuch zu "Alien vs. Predator", und wenn ja, wird es verfilmt
werden?
- Es gibt ein Drehbuch von Peter Briggs, das "Alien vs.
Predator" heißt. Aber es wird wahrscheinlich nicht verfilmt werden, da man
dafür ziemlich viel Geld benötigt wird und weil viele Firmen und Copyrights mit
einbezogen sind.
- Hat das Alien Augen? Und wenn nicht, wie
kann es "sehen"?
- Nein. Das Alien sollte durch Instinkt "sehen".
Dem widersprechen jedoch die Verfolgungsszenen in ALIEN 3, in denen man das Geschehen
durch die Augen des Aliens sieht. Das wurde aber wahrscheinlich nur aus aufnahmetechnischen
Gründen gemacht um die Verfolgung zu zeigen.
- Die Aliens
haben zwar einen riesigen Schädel, aber sind sie wirklich intelligent?
- JA:
- Als Ripley in ALIENS im Nest ist, wird sie von einigen Aliens angegriffen.
Als sie die Eier mit dem Flammenwerfer bedroht, zieht die Königin die Drohnen
ab. Das würde bedeuten, daß sie intelligent sind und kommunizieren können.
- Das
Alien in ALIEN 3 schützt Ripley als Clemens ihr eine Spritze geben will und als
Dillon am Ende nach ihr greift. Das würde bedueten, daß es die Situation beurteilen
kann.
- Wenn es nicht durch Zufall passiert ist, haben die Aliens in ALIENS
die Stromversorgung unterbrochen.
- Nach James Cameron sind sie intelligent:
zumindest die Königin als treibende Kraft.
- NEIN:
- Bei
einigen Gelegenheiten töten die Aliens potentielle Wirte, die eigentlich keine
große Bedrohung darstellen. In ALIEN Parker und Lambert, in ALIENS Ferro und in
ALIEN 3 Clemens und verschiedene Häftlinge. Allerdings wäre es möglich, daß die
Aliens sie als Nahrung brauchten.
- In einer aus ALIENS rausgeschnittenen
Szene werfen sich die Aliens massenweise gegen die Wachkanonen, um nur 7 Wirte
zu bekommen.
- Woraus gewinnt es seine Energie? Ißt es etwas
und wenn ja, was?
- Es könnte wie eine Art Batterie funktionieren,
was durch die Säure gestützt wird.
- Die Aliens sind Teil von Gigers biomechanischer
Welt. Also warum sollte es sich nicht auch von Metallen oder anderen anorganischen
Materialien ernähren?
- In einer älteren Version von ALIEN findet Ripley
den versponnenen Dallas und das "Brett-Ei". Sie will Dallas retten,
doch der sagt: "Nein, es ist zu spät für mich. Das Alien hat schon zuviel
von mir gegessen ..." Vielleicht ist es wie eine Fliege, die die Nahrung
durch Säure aufweicht und die entstehende Flüssigkeit aufsaugt. So könnte es sich
auch von anorganischen Materialien ernähren.
- Was sind das
für "Dornen" auf den Rücken der Aliens?
- Sie könnten eine
ähnliche Funktion erfüllen, wie die Platten auf dem Rücken des Stegosaurus. Sie
machen es schwierig, durch einen Angriff von hinten Schaden anzurichten.
- Sie
könnten Speicher für die Säure sein, wie etwa die Höcker beim Kamel.
- Atemorgane.
Die Aliens atmen sehr wahrscheinlich keinen Sauerstoff. Damit filtern sie die
Stoffe aus der Umgebung, die sie brauchen.
- Benutzen sie
die DNA ihrer Wirte, um sich der Umgebung anzupassen?
- JA:
- In einer älteren Version des ALIEN-Drehbuchs gibt Ash eine genaue
Beschreibung der Aliens. Dabei sagt er, daß das Alien "Kanes Sohn" ist.
- Das Alien in ALIEN 3 unterscheidet sich deutlich von allen anderen bisher
gesehenen Aliens. Vielleicht, weil es von einem Hund stammt.
- NEIN:
- Die DNA ist so kompliziert, daß nichtmal die Aliens, die sich von
allem uns bekannten so unterscheiden, die DNA entschlüsseln oder "in sich
einbauen" könnten.
- In der ursprünglichen Version von ALIEN 3 stammt
das Alien aus einem Ochsen. Erst nach dem Dreh wurde er gegen einen Hund ausgetauscht.
Da sich das Alien nicht wie eine Kuh verhält, die weitaus weniger aggressiv ist,
als ein Hund, ist das unwahrscheinlich.
- Gibt es eine Unterscheidung
von Arbeiter und Soldat?
- JA:
- Das Alien aus
ALIEN 3 unterscheidet sich von allen anderen. Vielleicht, weil es ein Arbeiter
ist und die Königin umsorgen soll.
- Die Aliens haben viele Gemeinsamkeiten
mit Insekten, wie Bienen oder Ameisen.
- NEIN:
- Die
Aliens im Nest von ALIENS müßten ja Arbeiter sein. Sie unterscheiden sich aber
nicht von den anderen.
- Woher kommen sie? Sind sie ein Produkt
der Gentechnologie?
- Wegen ihrer Fähigkeit, sich den unterschiedlichsten
Umgebungen anzupassen, könnten sie genetisch erzeugt worden sein.
- Sie
könnten Biowaffen sein. Ihre parasitische Natur ist zu ausgeprägt. Sie vernichten
ja ihre Wirte und so würden sie sich relativ schnell selbst ausrotten.
- Sie
könnten eine Art "intergalaktische Parasiten" sein, wie etwa Moskitos
auf der Erde.
- Laut DHC wurden die Aliens von den Predators erschaffen.
- Warum unterscheiden sich die Aliens in ALIENS so von dem
aus ALIEN?
- Ihr Verhalten wird vielleicht wie bei Termiten von Pheromonen
gesteuert. Das würde erklären, warum sich eine größere Gruppe mit einer Königin
anders verhält, als ein einzelnes Isoliertes.
- Das Alien in ALIEN war
ein anderer Typ (Drohne/Arbeiter).
- Die Aliens in ALIENS sind weiterentwickelt
- sie haben ja einige physische Unterschiede.
- Die Eier in ALIEN
stammen ja von einem "Nichtmenschen", der ja an eine andere Umgebung
angepaßt war. Dagegen stammen die (späteren) Eier in ALIENS von Menschen.
- Warum ist das Alien in ALIEN 3 so anders?
- Die Aliens haben
viele Gemeinsamkeiten mit Insekten. Bei ihnen wird die Königin geschützt und umsorgt
von einer Armee weiblicher Helfer. Es gibt auch Männchen, die sie befruchen, die
aber meist kleiner sind und nur ein kurzes Leben haben. Da das Alien in ALIEN
3 kleiner war, könnte es vielleicht männlich sein, um die neue Königin zu befruchten.
- DNA-Theorie (Hund)
- Eigentlich haben wir bis jetzt ziemlich wenige
Aliens gesehen. Auf einem Planeten würde es sicher sehr viele verschiedene Typen
geben: Arbeiter, Soldaten, Boten, ...
- Wie kamen die Eier
in ALIEN 3 an Bord der Sulacco?
- Bishop brauchte 3 Stunden, um das
Landungsschiff runterzukriegen. Der Reaktor explodierte aber erst nach 4 Stunden.
Während Ripley Newt rettete, gab ihm das eine Stunde Zeit, zwei Eier zu besorgen
und im Landungsschiff zu verstecken.
- Die Königin legte die Eier bevor
sie Bishop zerteilte.
- Nach dem Drehbuch von Gibson können sich aus Androidengewebe
nach Alien-Kontakt Eier bilden. Das wird dadurch unterstützt, daß am Ende von
ALIENS noch Bishops ganzer Oberkörper vorhanden war. In ALIEN 3 war aber nur noch
der Kopf und ein Arm übrig.
//End Alien FAQ//