//Begin Informationen zu den Filmen der Alien-Saga//
Alien
- Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
Hintergrund
Gepriesen
als Meisterwerk des Science-Fiction und Horrors kam ALIEN am 26. Oktober 1979
in die deutschen Kinos und wurde ein Riesenerfolg. Die spannende düstere Atmosphäre
fesselte die Zuschauer und der Erfolg des Filmes konnte höchstens mit Stücken
wie Star Wars oder 2001 verglichen werden. Im Gegensatz zu den glänzenden Utopien
früheren Filmen stellte ALIEN eine düstere und trostlose Zukunft in Aussicht.
Die Geschichte stammt von Dan O'Bannon, der von alten schwarz-weiß Filmen wie
etwa "It: The Terror From Beyond Space" dazu inspiriert wurde oder dem
Roman von A.E. van Vogt "Expedition der Space Beagle". Die Aliens wurden
von Hans Rudi Giger entworfen, einem surrealistischen schweizer Maler, der mit
seinen bizarren Kombinationen des menschlichen Körpers mit mechanischen Geräten
den Zuschauer mit vorher nie gesehenen Dingen konfrontierte. Tatsache ist, daß
der Zuschauer gerade vom dem erschreckt wird, was er nicht sieht. Um diesen Effekt
zu erzielen (und damit man den Mann im Anzug nicht erkennt), läßt Regisseur Ridley
Scott das Alien immer im Schatten, stellt es nie für längere Zeit im Hellen dar
und läßt es immer aus dem Nirgendwo erscheinen. Im ganzen Film ist es vielleicht
für ein Zwanzigstel der Zeit zu sehen. Es wurden bis jetzt 3 Fortsetzungen gedreht
und ähnliche Geschichten fanden in viele andere Filme Einklang. In neuster Zeit
zum Beispiel in "Species". Was die meisten dieser Zuschauer nicht realisieren
können, ist die Tatsache, daß nicht das Monster im Mittelpunkt steht oder die
Personen, die damit zu tun haben, sondern das Verhältnis zwischen ihnen. Sicher,
das Alien ist die treibende Kraft der Geschichte, aber ohne die liebenswerten
und gut geschriebenen Personen bleibt nur ein Kerl im Gummianzug übrig, der eine
Menge Leute tötet, die einem scheißegal sind. Alien war an allen Fronten erfolgreich.
Es wird ein liebenswerter Haufen von Menschen dargestellt, der auf eine besondere
Art und Weise miteinander verbunden ist. Später wird der Zuschauer damit konfrontiert,
daß sie alle - einer nach dem anderen - niedergemetzelt werden, durch ein unaufhaltbares
schreckliches Monster. Dieser Film ist eine Meisterleistung an Science-Fiction
und Horror und wurde zum internationalen cineastischen Durchbruch für die Hauptdarstellerin
Sigourney Weaver. Die düstere, befremdende Stimmung, die der Regisseur, Ridley
Scott, erzielt und das Alien von H.R.Giger erzeugen eine fesselnde Atmosphäre
wie in kaum einem anderen Exemplar des Genres.
Perfekt gemachter Science-Fiction-Thriller
um sieben Menschen, die in der klaustrophobischen Atmosphäre ihres Raumschiffes
von einem unheimlichen Wesen bedroht werden. Es ist nicht leicht, sich der Wirkung
dieser Zeiluloid-Geisterbahn zu entziehen, die über die Unterhaltungsfunktion
hinaus keinen höheren Anspruch erhebt, diese Funktion aber exakt erfüllt. Wolfgang
J. Fuchs "Ein inter-galaktischer Horrortrip, der auf der Zeichenplatte des
Schweizer Bildhauers und Malers H.R.Giger entstand. Der entwickelte jene seltsamen,
fremdartigen, bedrohlich wirkenden Gebilde und Wesen, mit denen die Besatzung
eines kommerziellen Raumschiffes während ihrer Rückkehr zur Erde konfrontiert
wird. Ein Monster sorgt schließlich an Bord dafür, daß es zugeht wie bei Agatha
Christies "Zehn kleine Negerlein". Ein riesiges Spannungsding, ein Science-Fiction-Western-Krimi
voller Phantasie und Raffinesse. tip Mäßig interessantes, zeitweise von ein wenig
Spannung beseeltes, dann höchst unappetitliches Science-Fiction-Horror-Spektakel.
Sehr begrenztes Vergnügen durch (optisch) aufwendige Produktion. Fazit: Viel PR
um nichts. W.O.P. Kistner "So ist etwa Ridley Scotts "Alien - das unheimliche
Wesen aus einer fremden Welt" der perfekte Horrorfilm unter den SF-Filmen
der letzten Jahre. Der Ausgangspunkt, die Suche nach Bodenschätzen im Weltraum
und deren Rücktransport, wird zum Anlaß für eine Zehn-kleine-Negerlein-Geschichte,
deren Schrecken dadurch erhöht werden, daß der Alien, das Fremdwesen, meist nur
so kurz oder undeutlich zu sehen ist, daß es in der Phantasie des Betrachters
schauerlicher zu werden beginnt als es bei Tageslicht besehen vielleicht wäre.
Die Perfektion dieses Films ist nicht zuletzt auch eine Folge davon, daß Regisseur
Ridley Scott wie Spielberg oder Lucas oder Hitchcock nicht nur mit einem Drehbuch
arbeitete, sondern mit einem ausgefeilten Storyboard."Der Phantastische Film"
von Rolf Giesen, Ebersberg 1983
Szenen, die der Schere zum Opfer fielen
- Nachdem sie aus dem Hyperschlaf erwacht sind, geht Kane in die Messe und bereitet
das Essen vor.
- Eine Szene, in der sich die Crew auf der Brücke trifft
und sich das Signal vom Planeten anhört. (100 s)
- Szene, in der sich Lambert
bei Ripley über ihre Weigerung beschwert, sie mit Kane und dem Gesichtsklammrer
zurück an Bord zu lassen. Lambert erzählt Ripley, Parker und Brett, was im Schiff
passiert ist. (100 s)
- Ripley funkt runter zu Parker und Brett, um zu
sehen, wie sie mit ihren Reperaturen vorankommen. (77 s)
- Nachdem sich
die Säure des Gesichtsklammrers durch ein paar Etagen der Nostromo gefressen hat,
kehrt die Crew zurück ins MedLab, um nach Kanes Zustand zu sehen. Ripley sieht
eine Röntgenaufnahme von Kanes Brustkorb und fragt Ash nach dem dunklen Fleck
in seiner Lunge. Der Rest der Crew fragt, ob Kane wieder gesund wird und Dallas
befiehlt allen, wieder an die Arbeit zu gehen. (136 s)
- Szene, in der
Kanes Körper am Beobachtungsfenster vorbeifliegt. Das ist ziemlich merkwürdig,
da man im Film ganz klar erkennen kann, wie Kane von der Nostromo wegtreibt.
- Nach
Kanes Tod trifft sich die Crew in der Messe, um zu diskutieren, was sie mit dem
geflohenen Alien machen. Brett schlägt vor, es mit Schockrohren (Fiehstäbe ?)
und einem Netz zu fangen. (178 s)
- Eine längere Version von Bretts Tod.
In der Szene ist Brett vor Angst erstarrt. Als das Alien nach seinem Kopf greift,
ruft er nach Parker und Blut fließt unter seiner Mütze hervor. Als Ripley und
Parker hereingestürmt kommen, hebt das Alien ihn hoch in den Luftschacht. Parker
steht dort, wo vor wenigen Sekunden noch Brett stand. Er sieht nach oben und Blut
tropft auf sein Hemd. Dann fällt Bretts Schockrohr herunter. (48 s)
- Nach
Dallas Verschwinden fragt Ripley, die Ash verdächtigt, Lambert, ob sie jemals
mit ihm geschlafen hat. (97 s)
- 2/3 einer Szene wurde gefilmt, in der
Parker, Ripley und Lambert versuchen, das Alien durch die Luftschleuse aus dem
Schiff zu kriegen. Als sie es fast geschafft haben, wird plötzlich ein Alarm ausgelöst
und das Alien stürzt sich aus der Schleuse, wobei sein Schwanz in der Tür eingeklemmt
wird und auslaufende Säure ein Leck in der Hülle verursacht. Parker und Ripley
fallen zu Boden und Lambert und Ash kommen, um sie zu retten. Ripley beschuldigt
Ash, den Alarm ausgelöst zu haben. (komplett 111 s)
- Der Aufbau von Lamberts
Tod ist viel länger. Im Film sieht man den Schatten des Aliens an der Wand, es
kommt rein und schnellt dann plötzlich hoch. Eine Szene, in der man sieht, wie
das Alien den Raum betritt, wie es sich duckt und wartet, bis Lambert es bemerkt
hat, wurde weggeschnitten. Als Lambert es endlich mitkriegt, wickelt das Alien
seinen Schwanz ab und läute wie eine Krabbe rüber zu ihr.
- Nachdem Ripley
die Überreste von Parker und Lambert entdeckt hat, findet sie noch etwas anderes.
Als sie in der Nähe der Luftschächte ist (wo Brett geschnappt wurde), entdeckt
sie einen versponnenen Dallas und Brett, der dabei ist sich in ein Ei zu verwandeln.
Dallas bittet Ripley, sie zu töten. Sie verbrennt Dallas und das "Brett-Ei"
und läuft dann los, um die Selbstzerstörung zu aktivieren.
Technische
Probleme
- In der ersten Szene schwenkt die Kamera über das Innere
der Brücke der Nostromo und endet mit einem Blick auf das Visier eines Helms.
Dann sieht man abwechselnd Aufnahmen vom Helm und von einem Monitor, wobei die
Anzeige des Monitors im Visier des Helms reflektiert wird. Bei der ersten Aufnahme
des Monitors kann man den Bildschirm sehen und einige Tasten der Tastatur. Bei
der zweiten Aufnahme ist rechts vom Monitor eine Kaffeetasse aufgetaucht.
- Als
sich Kane unten im Wrack umsieht, schwenkt die Kamera herum und man sieht die
Eier aus Kanes Sicht. Links ist ein Ei, hinter dem eine Art Kasten steht, der
vermutlich von jemanden aus der Requisitenabteilung dort stehengelassen wurde.
Der Kasten sieht ziemlich "menschlich" aus und hat garantiert nichts
mit den Alien-Strukturen zu tun.
- Als der Gesichtsklammrer geschnitten
wird und anfängt zu bluten, laufen alle nach unten und sehen ein Loch in der Decke.
Es besteht aus zwei einzelnen Löchern, die durch eine Art Brücke getrennt sind.
Sie gehen eine Etage tiefer und als sie das Deck betreten, sieht man ganz kurz,
daß die Decke noch ziemlich intakt und nur wenig von der Säure beeinflußt ist.
Dann sieht man, wie Dallas mit Bretts Stift in das Loch sticht. Dieses Loch ist
genau das gleiche, wie das der oberen Etage: zwei Löcher getrennt durch eine Art
Brücke.
Gerüchte
- H. R. Giger, der Erfinder
der Aliens, wurde auch dazu engagiert, ein paar Entwürfe für den Film "Dune
- Der Wüstenplanet" zu machen, die dann aber nicht benutzt wurden.
- Der
Gesichtsklammrer war ursprünglich viel größer. Die ersten Entwürfe zeigten ihn
etwa 1,40 m groß, mit einem Schwanz, der ihn bis zu 2,75 m groß machte. Er umfaßte
den ganzen Kopf des Opfers, anstatt sich nur an der Vorderseite festzuklammern.
- Das erste Alien, das Ridley Scott vor die Kamera bringen wollte, war
ein großer Mann im Gummianzug, an dem ein paar Kinder festgeschnallt waren. Da
das zu problematisch war, plante man dann einen Roboter. Diese Idee wurde jedoch
aus Sicherheitsgründen verworfen, da man sich nicht sicher war, den Roboter auch
während der Kampfszenen unter Kontrolle zu behalten und so zu steuern, daß niemand
verletzt wird. Dann kam man endlich auf den Gedanken, das Alien insektenartig
zu entwerfen. Daraus wurde das Alien, das wir heute kennen abgeleitet.
- In
den ersten Entwürfen hatte das Alien Augen.
- Bolaji Badejo, der Mann im
Alien-Anzug wurde von Scott einfach auf der Straße aufgelesen, da er so groß war,
wie er das Alien haben wollte: 2 Meter.
- Es gab zwei Alien-Anzüge: einen
für das normale Alien (2,01 m) und einen für den Stuntman Eddy Powell (1,78 m).
- Nur aus Materialproblemen war das Alien nicht transparent.
- Keiner
der Darsteller hatte das Alien vor Drehbeginn gesehen. Dadurch wurde im Film eine
natürliche Atmosphäre geschaffen.
- Alien spielte 40,3 Mio US-$ ein.
- Die
erste Hälfte des Films basiert auf den Orginalideen von H. R. Giger und einem
"Memories" genannten Drehbuch von Dan O'Bannon. Der zweite Teil entstammt
eigentlich der Idee von Gremlins in einem B-17-Bomber, wobei der Bomber einfach
gegen ein Raumschiff ausgetauscht wurde.
- Auffallend ist die Ähnlichkeit
zwischen den verpuppten Gremlins in "Gremlins" und der Struktur der
Alien-Eier. Diese Ähnlichkeit kann wahrscheinlich dem B-17-Konzept für ALIEN zugeschrieben
werden.
- Es wird behauptet, daß ALIEN nur eine Kopie von A. E. van Voghts
Roman "Discord in Scarlet" ist. Van Voght scheint darüber einen Gerichtsprozeß
gewonnen zu haben. Er berichtet darin von einem schiffbrüchigen Außerirdischen,
der Eier in die Körper von Menschen legt.
- Dan O'Bannon spielte 1974 die
Rolle des Pinback im John-Carpenter-Film "Dark Star". Im Film jagt er
an Bord eines Raumschiffs einen nicht besonders gefährlichen Außerirdischen (eigentlich
einen großen roten Ball). Der Film hinterläßt den Eindruck einer Comedy-Version
von ALIEN. Dadurch wurde er wahrscheinlich zu ALIEN inspiriert.
- "Nostromo"
ist ein Roman von Joseph Conrad, in dem es um ein Erztransportschiff in einem
südamerikanischen Land geht, in dem ein Bürgerkrieg ausgebrochen ist.
- Der
Name des Shuttles "Narcissus" wurde vom Conrad-Roman "The Nigger
of the Narcissus" übernommen. Darin geht es um einen Matrosen, der mit sich
den Tod an Bord eines Schiffs bringt.
- Die Gewohnheit der Aliens, ihre
Eier in den Magen zu legen hat Ähnlichkeit mit dem Lebenszyklus der Tsetse-Fliege.
- Die Bilder, die der Computer während der Trennung der Nostromo vom Mutterschiff
anzeigt und einige Bilder vom Ende, als Ripley die Selbstzerstörungs auslöst,
werden im Film "Blade Runner", bei dem auch Ridley Scott Regie führte,
wiederbenutzt.
- Nur John Hurt und die Kamera-Crew wußten genau, was während
der Brustsprenger-Szene passieren sollte. Der einzige Anhaltspunkt der Darsteller
war das Drehbuch. Dadurch verhielten sie sich ganz natürlich.
- In der
Szene, in der Dallas, Kane und Lambert das Schiff verlassen und an den Landefüßen
vorbeilaufen, werden sie von 3 Kindern in kleineren Raumanzügen gespielt. Zwei
davon sind Scotts eigene Kinder. Dasselbe wird gemacht, als sie in der Nähe des
Space Jockeys sind, mit dem Effekt, daß alles viel größer aussieht.
- Als
Kane vom Gesichtsklammrer angegriffen wird, sieht man die Szene durch Kanes Augen.
Er springt aus dem Ei an den Helm, bricht durch das Glas und tasten mit drei "Röhren"
im Inneren herum. Das kann man nur in den letzten 21 Bildern sehen.
- Im
Drehbuch war auch eine Sex-Szene zwischen Ripley und Dallas, die jedoch nicht
gefilmt wurde. Es war geplant, daß die Szene in einer Glaskuppel vorn am Schiff
stattfindet und daß dabei Kane tot vorbeitreibt. Es war gut, das nicht zu filmen,
weil ja in ALIENS bekannt wird, daß sie verheiratet ist und eine Tochter hat.
Der Nachname ihres Mannes ist "McClarent", was bedeutet, daß sie dann
Ehebruch begangen hätte.
- Der vordere Gesichtsteil des Alien-Anzugs wurde
aus einem menschlichen Schädel hergestellt.
- Sigourney Weaver ist ein
Künstlername. Ihr richtiger Name ist Susan Alexandra.
- Eine Menge der
Musik, die Jerry Goldsmith für ALIEN geschrieben hat, wurde nie verwendet. Einige
Songs des Soundtracks erscheinen garnicht im Film und die meisten anderen werden
nicht in den Szenen verwendet, für die sie geschrieben wurden. Stattdessen wird
im Film klassische Musik und Musik von einem früheren Goldsmith-Album zum Film
"Freud" verwendet.
- In Mel Brooks Sci-Fi-Comedy "Space
Balls" gibt es am Ende eine Szene, in der John Hurt und ein paar andere Schauspieler
die ALIEN-Crew nachstellen. Sie nehmen einen Drink und essen was. Plötzlich bekommt
Hurt keine Luft mehr und ein Brustsprenger kommt aus ihm hervor. Dann sagt Hurt
"Oh nein, nicht schon wieder!" Das Alien setzt sich einen Hut auf, tanzt
über die Bar und singt "Hello my baby".
Mitwirkende
Verleih
20th Century Fox
Kamera
Derek
Vanlint
Musik
Jerry Goldsmith
Drehbuch
Walter Hill
Thilo Timothy Newman
Design
Hans Rudi Giger
Roger Christian
Leslie Dilley
Anton Furst
Micheal Seymour
Kostüme
John Mollo
Aliens - Die Rückkehr
Hintergrund
1986 kam der
zweite Teil in die Kinos. Nachdem viele Leute behauptet hatten, es wäre unmöglich,
wurde eine Fortsetzung gedreht, die die Konkurrenz mit dem Vorgänger nicht zu
scheuen braucht. Im Gegenteil: sie übertrifft den Orginalfilm um einiges. Drehbuchautor
und Regisseur James Cameron der die Zuschauer schon mit dem "Terminator"
begeistert hatte, führte die Geschichte in eine neue Richtung, indem er einen
Film schuf, der alle Orginal-Elemente von ALIEN hat (Atmosphäre), aber außerdem
noch eine Dosis Non-Stop-Action. Wie der Titel schon verspricht, geht es diesmal
um mehrere Aliens und der Film führt den Zuschauer in Gegenden, die im Original
nicht vorkommen (zumindest in der veröffentlichten Version). In Wahrheit hatte
Cameron die geniale Idee vom Lebenszyklus der Aliens. Damit schuf er die Grundlage
für Dutzende von Comics, Büchern und Videospielen. Seine Idee die Aliens mit Insekten
der Erde oder mit Bienen zu vergleichen, die Königin und ihre parasitenähnliche
Natur läßt die Aliens mehr wie riesiges Ungeziefer erscheinen. Das schürt die
Furcht vieler Leute und verleugnet auch nicht das Geschehen im vorangegangenen
Teil. Wegen der Vervielfachung der Aliens, macht Cameron auch Ripley stärker und
vergrößert ihre Ängste und Hoffnungen, womit er sie klar als treibende Kraft hinter
dem Film etabliert. Während sie immer noch die starke unabhängige Frau des ersten
Teils ist, wird sie nun auch in einer "Mutterrolle" gezeigt, als sie
sich um einen anderen Newt kümmert. Sigourney Weavers fantastische Leistung brachte
ihr eine Oskarnominierung - eine Riesen-Belohnung für eine Rolle in einem Science
Fiction. Anders als bei den meisten anderen "Fortsetzungsfilmen" wird
in ALIENS die Orginal-Geschichte um neue Ideen und Themen erweitert. Die Kombination
von starken Charakteren, Non-Stop-Action und die guten Special Effects lassen
den Film ohne Zweifel als Sci-Fi-Klassiker in die Geschichte eingehen. Statt Stimmung
und Gangart des Erstlings zu kopieren, setzt Regisseur Cameron auf seine besondere
Begabung: furiose Action, phantastische Tricks, sekundenschnelle Schnitte und
eine unheimliche Kameraführung eine futuristische Sinfonie des Grauens. Szenen,
die der Schere zum Opfer fielen
(Dieser Abschnitt bezieht sich auf
ALIENS Special Edition. )
- Ripley sitzt nach ihrem Aufenthalt im
Gateway-Station-Hospital auf einer Parkbank und wartet vor der Untersuchung auf
Burke. Sie drückt eine Taste und der Park hinter ihr verschwindet, indem er einen
grauen Bildschirm freigibt. Burke kommt rein und erzählt ihr über den Ablauf der
Anhörung. Ripley fragt nach ihrer Tochter, doch Burke beachtet die Frage gar nicht.
Als sie darauf besteht, von ihrer Tochter zu hören, gibt ihr Burke einen farbigen
Computer-Ausdruck, der eine nette alte Dame zeigt. Er erzählt ihr, daß sie vor
zwei Jahren 67jährig an Krebs gestorben ist. Ripley flüstert, daß sie ihr versprochen
hat, vor ihrem 11. Geburtstag zurück zu sein, bevor sie an Bord der Nostromo ging.
- Nach Ripleys Gefühlsausbruch während der Befragung, wird das Gespräch
wieder aufgenommen, in dem Van Leuwen die endgültig Entscheidung des Ausschusses
verkündet.
- Es gibt eine Szene von der Kolonie bevor sie Kontakt mit den
Aliens hat. Darin sieht man außerhalb der Kolonie ein Schild mit den Worten "Hadley's
Hope - pop. 158".
- Eine Szene, in der die Kolonisten von Burke den
Befehl erhalten, das Wrack zu untersuchen. Newts Familie fährt dorthin und während
der fahrt streiten sich Newt und ihr Bruder Timothy über eine Art Versteckspiel,
das sie in den Luft- und Wartungsschächten der Kolonie spielen. Timothy beschwert
sich, daß Newt einen unfairen Vorteil hat, weil sie enge Schächte reinkommt, die
für die anderen Mitspieler zu klein sind. Danach erreichen sie das Wrack und ihre
Eltern betreten es. Später kommt die Mutter zurück. Sie zieht den Vater hinter
sich her, auf dessen Gesicht ein Gesichtsklammrer hockt.
- Während der
Sequenz in Ripleys Apartment, wo man versucht, sie zu überzeugen, dem Kontaktverlust
mit der Kolonie auf den Grund zu gehen, wurde eine Szene wieder eingesetzt. Darin
spricht Burke über die Interessen der Gesellschaft an dem Planeten.
- Direkt
nach der Einleitungsaufnahme der Sulacco wurde eine Szene vom Inneren des Schiffes
wieder eingefügt. Am Ende wird man zur Hyperschlafkammer geleitet, wo die Besatzung
dann ähnlich, wie zu Beginn von ALIEN aufwacht.
- Während des Sinkfluges
von der Sulacco zu LV-426 gibt es eine wiederhergestellte Szene von Hudsons Prahlerei
über die Marines und ihre Bewaffnung. Er sagt Ripley, daß er sie beschützen wird
und erzählt, daß die Sulacco von Messern bis zu Atombomben alle möglichen Waffen
an Bord hat.
- Während der ersten Durchsuchung der Kolonie durch die Marines
wurde eine Sequenz eingefügt, in der Hudson und Vasquez Bewegung registrieren.
Es sind aber nur ein paar Hamster, die in ihrem Käfig herumlaufen.
- Als
Ripley, Burke, Gorman und Bishop den Komplex betreten, wurde eine Szene wieder
eingefügt. Ripley zögert zuerst. Als Hicks zurückläuft und fragt, ob sie OK ist,
sagt sie ja und betritt den Komplex.
- Während Hicks Diskussion über die
aus dem APC-Wrack gerettete Ausrüstung wurde ein zusätzlicher Dialog eingefügt,
in dem er die Funktion der 4 automatischen Kanonen (Sentry Guns) erklärt.
- Als
Ripley und die Marines sich die Pläne der Kolonie ansehen, diskutieren sie, wie
sie sich am besten innerhalb des Komplexes verbarrikadieren. Dabei gibt es einige
zusätzliche Dialoge in Bezug auf die strategische Positionierung der Automatikkanonen.
- Die Sequenz, in der Hicks die Kanonen lädt und Hudson und Vasquez eine
testen, wurde wiederhergestellt.
- Bevor Ripley Newt zur Krankenstation
bringt, wurde eine Szene eingefügt, die die Automatikkanonen nochmals zeigt.
- Während
der Szene, in der Ripley Newt in der Krankenstation ins Bett bringt, wurde ein
Gespräch über Ripleys Tochter und den Ursprung der Babys wiedereingefügt. Newt
fragt Ripley, ob die menschlichen Babys genauso geboren werden, wie die der Aliens.
Außerdem fragt sie Ripley, ob sie eine Tochter hat und findet raus, daß diese
tot ist.
- Nach Ripleys Konfrontation mit Burke wurde die Sequenz wieder
eingefügt, in der die Aliens versuchen, an den Automatikkanonen in den Wartungsschächten
vorbeizukommen.
- In der Szene, in der Ripley, Bishop, Hudson und Vasquez
den Lebenszyklus der Aliens diskutieren, gibt es ein zusätzliches Gespräch, in
dem Hudson, Vasquez und Bishop ihre Spekulationen vorstellen.
- Etwas,
was möglicherweise nur zur Premiere von ALIENS gezeigt wurde, ist eine Szene,
in der Ripley im MedLab ihre Reebok-Schuhe anzieht, nachdem sie rausgefunden hat,
daß die Gesichtsklammrer frei sind.
- Nachdem Vasquez und Ripley Bishop
im Rohr verschlossen haben, greifen die Aliens die anderen zwei Automatikkanonen
an, die in den Korridoren aufgestellt sind. Am Ende der Sequenz, in der Hicks
Hudson und Vasquez in die Richtung schickt, wurden einige Aufnahmen der Kinoversion
umgeschnitten und Hicks Dialog wurde ein wenig verändert.
- Bevor Ripley
das Landungsschiff verläßt um Newt zu retten, gibt es einen zusätzlichen Dialog,
in dem sie sich von Hicks verabschiedet.
- Als Ripley Newt sucht, findet
sie Burke, der eingesponnen und infiziert ist. Er bittet Ripley, ihn zu erschießen,
aber stattdessen gibt sie ihm eine Handgranate. Diese Szene taucht nicht im Director's
Cut auf, wurde aber gefilmt. Das Problem mit dieser Szene ist, daß Burke noch
gar keinen Brustsprenger in sich haben konnte, da die Infizierung maximal vor
eine Stunde vorher gewesen sein kann. Eigentlich hätte er mit einem Gesichtsklammrer
im Koma liegen müssen.
Technische Probleme
- Nachdem
die Sulacco LV-426 erreicht hat, zeigt ein Monitor die Nachnamen und die Initialen
der Vornamen. Hudson fehlt dabei.
- Während dem ersten Kontakt der Marines
mit den Aliens, während Ripley und Gorman im APC sind, gibt es eine Szene, in
der Ripley Gorman sagt, daß er seine Männer dort rausholen soll. Das erste Mal
sieht man Ripley mit Kopfhörern. Dann wechselt die Kamera zu Gorman der ziemlich
unglücklich aussieht. Dann zurück zu einer wütenden Ripley ohne Kopfhörer. Zu
Gorman, der seine Geduld verliert und wieder zurück zu Ripley, deren Kopfhörer
plötzlich wieder da sind. Gorman hat seine inzwischen abgesetzt.
- Als
Frost brennend zu Boden fällt, kann man in letzten paar Bildern, bevor sich die
Kameraposition ändert, einen Fuß aus der linken unteren Ecke kommen sehen. Es
ist definitiv kein Fuß eines Darstellers oder Frosts eigener. Es sieht so aus,
als ob jemand zu Frost runterklettert.
- Wenn man die von Bishop veranschlagte
Zeit, um das Landungsschiff runter zu holen, zusammenrechnet, ergibt das etwa
180 Minuten (3 Stunden). Jedoch wird der Reaktor erst in 4 Stunden explodieren.
Ripley sagt "Es wird knapp werden ...", aber tatsächlich haben sie noch
eine volle Stunde Zeit, die Basis zu verlassen.
- In der Szene, in der
sich Ripley im Landungsschiff darauf vorbereitet Newt zu retten und sich bewaffnet,
gibt es einen Schnittfehler. In der Nahaufnahme des Waffenregals nimmt sie einen
Flammenwerfer und in der Nahaufnahme des Tischs legt sie ein Pulse Rifle weg.
Dann nimmt sie ein Pulse Rifle und legt einen Flammenwerfer weg. Diesen Fehler
gibt es nur in der Kinoversion.
- Als Bishop von der Königin zerteilt wird,
kann man das Kabel sehen, mit dem der Stecher durch denn Dummy gezogen wird.
- Während
des Kampfes zwischen Ripley und der Königin ist die Kamera in der Laser Disc Version
für einige Bilder nicht auf der Königin. Dabei kann man ganz klar Bishop sehen,
der in einem Loch steht, um die untere Hälfte seines Körpers zu verdecken. Dadurch
wird der Effekt erreicht, daß er zerteilt aussieht.
- In der Kampfszene
in der Ripley im Lader die Königin bekämpft gibt es einen weiteren Fehler. Als
Ripley versucht sie in die Luftschleuse zu stoßen, zieht die Königin den Lader
mit hinein. Dabei wird der Lader auf den Kopf gestellt und als er unten aufschlägt,
geht die oben angebrachte Rundumleuchte kaputt. Aber in der nächsten Szene liegt
der Lader am Boden der Schleuse mit intaktem Rundumlicht. Auch das Ende des Alien-Schwanzes
scheint verschwunden zu sein. Aber das abgebrochene Stück liegt nicht auf dem
Boden der Schleuse.
- Die Pulse Rifle benutzen laut Gorman "normale
hülsenlose panzerbrechende Explosivmunition". Trotzdem kann man beim Feuern
Patronen wegfliegen sehen.
Logikfehler
- Welcher
halbwegs normale Soldat würde in einem geschlossenen Raum mit einem Flammenwerfer
kämpfen?
- Ab und zu sieht man, daß durch die Aliens Säure frei wird, die
keinen Schaden hervorruft. Oder zumindest nicht in dem Maße, wie in ALIEN, wo
sich einige Tropfen durch drei Decks der Nostromo fressen. Das ist besonders auffallend,
während der Verfolgungsjagd durch die Luftschächte.
Gerüchte
- Während Ripleys Befragung werden hinter ihr interessante Details über die
Besatzung der Nostromo angezeigt.
- Nach "Terminator" wurden
James Cameron zwei Filmprojekte angeboten. Das eine war eine futuristische Version
von Spartakus und das andere ALIEN II. Er hat sich für ALIEN entschieden.
- Wenn
die Marines in der Sulacco "aufgetaut" werden, kann man auf einem Bildschirm
die Initialen der Nachnamen aller Charaktere mit den Initialen der Vornamen der
Schauspieler sehen.
- Tip Tipping, der Crowe spielte, war eigentlich Stuntman
und Stunt-Koordinator. Er starb 1991 beim Fallschirmspringen.
- Zu der
Szene, in der Bishop von der Königin zerteilt wird, gibt es im Englischen ein
Wortspiel: "Queen takes Bishop" (Schach).
- Auf Frosts T-Shirt
steht "Peace Through Superior Firepower".
- Auf dem Brustpanzer
von Vasquez steht "El Riesgo Siempre Vive". Im Spanischen heißt das
frei übersetzt: No Risk - No Fun.
- British Aerospace wurde im Geheimen
dazu verpflichtet, Waffen und Raumschiffe für ALIENS zu entwerfen. Das Landungsschiff
etwa setzt sich aus dem Cockpit eines Apache-Hubschraubers und den Triebwerken
älterer britischer Flugzeuge zusammen. Die Sulacco bekam die Form eines Pulse
Rifle.
- Jeanette Goldstein, die vor Drehbeginn blaue Augen, Sommersprossen
und lange Haare hatte, und so gar nicht zu einem Soldaten paßte, bekam ein neues
Outfit verpaßt: dunkle Kontaktlinsen und die Haare wurde ziemlich weit runtergeschnitten.
- Die Einleitung zu den Marines, in der sie aus dem Hyperschlaf erwachen
und zusammen essen, wurde am Produktionsende gedreht. So konnten sich die Schauspieler
vorher erstmal kennenlernen.
- Auf der Rückseite von Vasquez T-Shirt steht
"Loco".
- Es wird zwar nicht im Film erwähnt, aber aus der Charakterbeschreibung
ist ersichtlich, daß Vasquez und Drake aus einer Jugendstrafanstalt rekrutiert
worden sind, in der sie eine lebenslängliche Haftstrafe zu verbüßen hatten. Deshalb
unterscheiden sie sich auch so von den anderen, die nur Zeitsoldaten sind. Hudsons
Zeit wäre zum Beispiel in 4 Wochen abgelaufen. Das erklärt auch den Spruch auf
der Rückseite seiner Weste: "Contents under pressure. Do not puncture."
- Auf Ferros Helm steht "Fly the Friendly (Skies)". Das letzte
Wort kann man nicht lesen, da es ständig verdeckt ist.
- Auf der Seite
des ersten Landungsschiffs ist das Bild eines Adlers in Turnschuhen, der sich
grade nach unten stürzt. Darüber steht "Bug Stompers" und darunter "We
endanger species".
- Das zweite Landungsschiff heißt "Smart Ass"
und darunter steht "We aim by P.F.M." (Pure Fucking Magic).
- Auf
Vasquez Automatikkanone steht "Adios".
- Die Automatikkanonen
von Drake und Vasquez sind an ihnen hydraulisch befestigt. Diese Befestigung nimmt
die meiste Last weg und hält die Kanone stabil. Dieselbe Technik wird von Kameramännern
dazu benutzt, beim Laufen ein ruhiges Bild zu kriegen.
- Ein Magazin für
das M41-A Pulse Rifle faßt 95 Schuß Munition. Kommentar: Das ist nicht möglich.
Wenn die Patronen 10 mm Durchmesser haben, wie die meisten modernen Militärwaffen
und noch einen Zuführungsmechanismus, müßte das Magazin 90 cm lang sein. Selbst
wenn die Patronen in drei Reihen gestapelt wären, wäre das Magazin immer noch
35 cm lang.
- Der Mechanismus, der benutzt wurde, um den Gesichtsklammrer
im Stasisrohr zu bewegen, stammt von einem "fliegenden Piranha" aus
dem früheren Cameron-Film "Piranha II - The Spawning". Um das hinzukriegen
brauchte man 9 Leute: eine Person für jedes Bein und eine für den Schwanz.
- Hicks
wurde ursprünglich von James Remar gespielt. Aber Michael Biehn ersetzte ihn ein
paar Tage nach Drehbeginn wegen "künstlerischen Differenzen" zwischen
Remar und Cameron.
- Der Film endet je nach Version mit dem Geräusch eines
sich öffnenden Eis oder dem eines laufenden Gesichtsklammrers.
- Jeanette
Goldstein kam zu der Rolle, indem sie auf eine Anzeige in einer Zeitung antwortete:
"Genuine American actors, British Equity, for feature film, ALIENS, 20th
Century Fox".
- Ein Track der Musik von Goldsmiths Soundtrack zu ALIEN
erscheint auch am Ende von ALIENS. Trotzdem erscheint sein Name nicht im Abspann.
- Während Ripley den Lader bedient, kann man sehen, daß sie Reebok-Schuhe
trägt.
- Bishop sagt, daß Ash ein "Hyberdyne Systems 120-A/2"
war. Im Drehbuch wurde der Name "Cyberdyne" benutzt. Vielleicht wollte
Cameron damit eine Verbindung zu "Terminator" herstellen, da diese von
"Cyber Dynamics" oder "CyberDyne" stammen.
- Adrian
Biddle, der Kameramann in ALIENS, hat lange Zeit mit Ridley Scott zusammengearbeitet.
Biddle hat bereits an ALIEN mitgearbeitet und war da für die Objektive verantwortlich.
- Der Schauspieler, der Newts Bruder Timmy spielt, ist auch tatsächlich
ihr Bruder.
- Hudsons "Game over man" wird im Spiel "Test
Drive II" von Electronic Arts als Sample am Spielende benutzt.
- Die
Lader sollten von Caterpillar gebaut sein. Wenn mit ihnen Waffen und Munition
eingeladen werden, gibt es eine kurze Nahaufnahme vom Cat-Logo. Das ist eine typische
Methode von Hollywood, um Autentität zu vermitteln.
- Obwohl Ash und Bishop
Androiden sein sollen, sind beide Roboter. Das kann man damit beweisen, daß ihre
Köpfe auch getrennt vom Körper funktionieren. Androiden und Cyborgs sind dagegen
ganzheitliche Systeme, die nicht Teilweise arbeiten.
Mitwirkende
Verleih
20th Century Fox
Kamera
Adrian Biddle
Musik
James Horner
Drehbuch
James Cameron
David Giler
Walter Hill
Design
Peter
Lamont
Kostüme
Emma Porteus
Alien-Effekte
Stan Winston
Alien III
Hintergrund
Entweder
du haßt ihn, oder du liebst ihn. ALIEN 3 ist der umstrittendste Film der Serie.
Eigentlich ist es ein Wunder, daß der Film überhaupt das Licht der Welt entdeckt
hat. Nach dem Erfolg von ALIENS 1986 begann die Twentieth Century Fox damit die
nächste Folge zu planen. Unglücklicherweise war man sich nicht einig, welches
Drehbuch man verfilmen sollte. Drehbücher und Handlungen von den verschiedendsten
Autoren gingen durch die Hände der Produzenten, aber keins kam weiter. Einige
der Ideen bezogen alles mögliche mit ein: von genetisch manipulierten Aliens,
die über ein Ghetto herfallen ging es bis zu einem "Kalten Krieg"-Drehbuch,
das von William Gibson geschrieben wurde und auf einer Raumstation spielt. Nach
dem Einstellen und Feuern von Dutzenden von Drehbuchautoren und Regisseuren, wurde
das endgültig zwölfte (!) Drehbuch von David Giler, Walter Hill und Larry Fergusen
geschrieben. Es war eine Mischung der Ideen von den früheren Drehbüchern. Die
nächste unglaubliche Entscheidung war die, den jungen Musikclip-Reggiseur David
Fincher zu engagieren - einen Mann ohne frühere Film-Erfahrung. Das Ergebnis wird
von einigen brillant genannt und von anderen als totaler Schwachsinn abgetan.
Die Handlung nimmt eine unerwartete Wendung, indem alle Überlebenden von ALIENS
bei einer Bruchlandung innerhalb der ersten Minuten getötet werden, mit Ausnahme
von Ripley. Außerdem gibt es nur ein Alien. Das Ergebnis ist ein trüber dunkler
Film, der zu der Spannung und dem Tempo von ALIEN zurückkehrt, anstatt zu den
actionreichen Sequenzen von James Camerons Folge. Die Zuschauer waren ohne Zweifel
enttäuscht. ALIENS hat die Serie so drastisch geändert, indem es actionreicher
war, interessante von den Zuschauern geliebte Personen schuf und den Alien-Mythos
erweiterte, daß die Rückkehr zu einem Film mit nur einer Kreatur, wenigen Personen
und keinen Waffen um zu kämpfen, die Zuschauer schnell langweilte. Im Film schließlich
gibt es nichts neues, außer vielleicht, daß die Aliens auch Tiere befallen können.
Trotz all dem oben genannten, kann man sagen, daß ALIEN 3 ein guter Film war.
Trotz der Logikfehler in der Handlung und der Atmosphäre retten die Special-Effects
und Sigourney Weavers exzellente Schauspielerei den Film vor dem Untergang. David
Fincher ist ziemlich talentiert und er hat seinen Job mit dem ihm zur Verfügung
gestellten Drehbuch ziemlich gut gemacht. Wenn man jemand dafür verantwortlich
machen kann, daß es kein besserer Film geworden ist, dann das System von Hollywood,
das den Film durch die Produktions-Hölle schickte, anstatt eine Handlung zu schaffen,
die die Ideen und Personen der früheren Folgen erweitert. Schon zweimal hatte
sich Weltraum-Offizier Ellen Ripley (Sigourney Weaver) der Alien-Monster erwehrt.
Jetzt verschlägt sie eine Notlandung auf einen von der Welt vergessenen Sträflingsplaneten,
wo glatzköpfige Schwerverbrecher mehr schlecht als recht nach den Regeln eines
Mönchsordens leben. Als einzige Frau hat Ripley hier einen schweren Stand und
der Killerorganismus aus dem All ist auch schon da. Nach und nach dezimiert er
die unbewaffneten, wehrlosen Koloniebewohner. Den größten Schock aber versetzt
Ripley die Erkenntnis, daß sie schwanger ist: Heimlich wurde ihr der Embryo eines
Aliens eingepflanzt. Legte der zweite "Alien"-Film verstärkt Wert auf
waffenstarrende Action, bezieht der Nachfolger (wie schon das Original) seine
Spannung aus der ständigen Gegenwart einer meist unsichtbaren Bedrohung. Wie alle
Teile trägt auch "Alien 3" den persönlichen Stil seines Regisseurs;
hier ist es David Fincher. Der damalige Kino-Debütant drehte inzwischen mit "Sieben"
den nihilistischsten Horrorthriller der letzten Jahre. Regisseur des vierten Teils
(seit 27.11. im Kino) ist Jean-Pierre Jeunet. Wer seine makabre Komödie "Delicatessen"
schätzt, kann sich auf "Alien Die Wiedergeburt" freuen. Szenen,
die der Schere zum Opfer fielen
- Szene, in der Ripleys Gesicht
mit Käfern oder Läusen bedeckt ist.
- Kurz nach Beginn des Films gab es
eine Traumsequenz, in der Ripley träumt, daß das Alien das Wrack durchsucht und
versucht, sie zu vergewaltigen.
- Eine Szene, in der das EEV die Bruchlandung
hinlegt. Newts Hyperschlaftruhe wird dabei überflutet und sie erstickt. Diese
Szene war im Drehbuch, es ist aber nicht bekannt, ob sie gefilmt wurde.
- Eine
Szene, in der Clemens Ripley in den Komplex und zur Krankenstation trägt.
- Laut
Drehbuch sollte das Alien eigentlich aus einem Ochsen und nicht aus einem Hund
kommen.
Technische Probleme
- Oft kann man die
Umrisse, die durch das Blue-Screen-Verfahren entstanden sind, erkennen.
- Die
Hyperschlaftruhen der Rettungskapsel sehen genauso aus, wie in ALIEN. Obwohl die
der "Nostromo" weiterentwickelt wurden und die Rettungskapsel ja Teil
der "Nostromo" ist.
- Der Schmelzofen, in den Ripley am Ende
fällt, ist einfach unrealistisch groß.
Logikfehler
- Wie kommen die Eier an Bord der Sulacco?
- Warum ist die Rettungskapsel
so schlecht ausgestattet? Sie wird ausgestoßen und stürzt wie ein Stein auf den
nächsten Planeten ab.
- Wie konnte Ripley den Queen-Chestburster festhalten?
Gerüchte
- Der ursprüngliche Kameramann war Jorden
Cronenweth, der aber durch Krankheit dazu gezwungen wurde, seine Job an Alex Thomson
abzugeben.
- Für ALIEN 3 gab es mindestens 12 Drehbücher:
- 1. William
Gibson schrieb das Erste auf der Grundlage eines Gesprächs mit Walter Hill, David
Giler und Gordon Carroll. Es geht dabei um eine Art Kalten Krieg im Weltall, wobei
die Atomwaffen durch Genmanipulation ersetzt wurden. Ein Streik der Drehbuchautoren
beendete seine Arbeit und er wandte sich einem Roman zu.
- 2. Eric Red
wurde für einen 5-Wochen-Job engagiert, um Fox davon zu überzeugen, mehr Geld
lockerzumachen. In seiner Version, an der er zusammen mit Renny Harlin arbeitete,
sollte es auch um genetische Experimente gehen, bei denen ein neuer Alien-Typ
geschaffen werden sollte. Red sagte, daß das Problem bei Hill und Giler liegt,
die völlig unorganisiert und unverantwortlich arbeiten und keinen Plan von der
Verwirklichung des Projekts haben. Sie dagegen sahen das Problem im Drehbuch und
beendeten seine Arbeit.
- 3-4. David Twohy schrieb ein Drehbuch über eine
Strafkolonie im All ohne Ripley, wobei Hill und Giler aber vorhatten, Ripley im
vierten Teil zurückzubringen. Joe Roth, der Chef von Fox, bestand aber darauf,
nur einen Film mit Weaver machen zu wollen. Twohy war grade dabei, Ripley in sein
Drehbuch mit einzubinden, als Fox ohne sein Wissen Vincent Ward und John Fasano
engagierte, um ein Drehbuch über eine Mönchsgemeinschaft zu schreiben. Als ein
L. A. Times Reporter Twohy über die "konkurrierenden Drehbücher" befragte,
kündigte er und begann, an seinem eigenen Film zu arbeiten.
- 5-9. Als
nächster war Greg Pruss dran, der seinen Job als Drehbuchautor von "Und wieder
48 Stunden" aufgeben mußte, um Fasanos Buch zu überarbeiten. Er arbeitete
mit Mühe an 5 Drehbüchern. Die Crew zog schon nach London, wo sie begann, Entwürfe
und Hintergründe fertigzustellen, obwohl das Drehbuch noch nicht fertig war. Aber
das Studio bekam Ärger mit ihm, da er "weniger an Ripley und den Aliens interessiert
war, als an seinen Mönchen".
- 10. Pruss kündigte und Ward wurde gefeuert.
Als dann David Fincher als Regisseur feststand, wurde Larry Ferguson (Berverly
Hills Cop II) für eine 4wöchige Notüberarbeitung angeheuert. Ferguson setzte Wards
Ideen mehr oder weniger fort. Weaver und Fincher haßten das Drehbuch und der Film
wurde fast aufgegeben.
- Hill und Giler wurden für eine weitere Notüberarbeitung
gewonnen. Sie verlagerten die Story zurück in Twohys Gefängins und entwickelten
das religiöse Element, das auch in der verfilmten Version erscheint. Das Studio
und Weaver fanden das Drehbuch nicht (so) schlecht, aber Fincher hatte ein paar
Einwände.
- 12. Nach jeder Menge bürokratischen Gezänk über das Budget
und den Zeitplan und nach dem Feuern einiger Schauspieler wurde dann schließlich
Rex Pickett engagiert, der zusammen mit Fincher aus dem Drehbuch das machte, was
wir heute alle kennen.
- Noch vor ALIEN 3 kam der Film "Predator II"
in die Kinos, der fast die gleiche Story hat, wie im Orginaldrehbuch von ALIEN
3. Fast am Ende des Films sieht man einen Trophäenschrank mit verschiedenen Schädeln.
Darunter ist auch der eines Aliens.
- Die Truppen, die den Komplex durchsuchen,
sind mit Pulse Rifles bewaffnet. Trotzdem klingen sie anders, als in ALIENS.
- In
Fosters Roman heißt das Rettungsschiff, in dem Bishop II ankommt, "Patna",
nach dem Roman "Lord Jim" von Joseph Conrad.
Mitwirkende
Verleih
20th Century Fox
Kamera
Alex
Thomson
Musik
Elliot Goldenthal
Drehbuch
Larry Ferguson
David Giler
Walter Hill
Handlung
Vincent
Ward
Design
Norman Reynolds
Kostüme
David
Perry
Bob Ringwood
Alien - Die Wiedergeburt
Handlung
Die Handlung findet etwa 200 Jahre nach ALIEN 3 statt. Im
Mittelpunkt stehen ein paar Söldner oder Piraten, die insgeheim mit Wissenschaftlern
die Aliens erforschen. Die Piraten sorgen für die Wirte und die Wissenschaftler
für die Gesichtsklammrer. Um eine Königin zu kriegen, wird Ripley durch Klonen
zurückgebracht. Ein Nebeneffekt des Klonens gibt ihr einige Alien-Eigenschaften:
mehr Geschwindigkeit, Beweglichkeit und Kraft, genauso, wie einen inneren Konfilkt
zwischen ihren Moralvorstellungen der Menschen und der Aliens. Der einzige Grund,
warum die Wissenschaftler sie nicht töten, ist daß sie sich an Teile ihres früheren
Lebens und an ihre Erfahrungen erinnern kann, was eigentlich unmöglich sein sollte.
Von den neu vorgestellten Personen ist besonders eine junge Piratin interessant,
die eine eigene geheime Vergangenheit hat. Die Handlung spielt sich auf einem
Raumschiff ab, das unterwegs zur Erde ist. Es wird ein Rennen gegen die Zeit,
um die Aliens daran zu hindern, ihr Ziel zu erreichen. Im vierten Teil bleibt
alles anders: Die Aliens mutieren, sie gehen aufrecht und spucken Säure. Und Ripley
ist auch nicht mehr ganz die Alte. Nachdem beim letzten Treffen gerade anderthalb
Exemplare ihre häßlichen Häupter reckten, herrscht jetzt wieder Alien-Getümmel.
Manche bersten aus alter Gewohnheit noch durch Schädeldecken und Brustkörbe, die
neue Generation kann tauchen, Säure spucken, aufrecht gehen, Mutationen gebären.
Nichts aber bereitet uns auf ihren ersten Auftritt vor: Eingesperrt von Forschern
und Militärs, die wie dumme Karikaturen antreten und diese klugen Kreaturen domestizieren
wollen, könnten sie einem fast leid tun. Doch da sei ihr bewährter Killerinstinkt
vor. Schreck laß nach! Und nur gut, daß mit dem Leben des ersten Wissenschaftlers
auch gleich der Verdacht ausgelöscht wird, Regisseur Jean-Pierre Jeunet habe die
existentialistischste aller SF-Serien ausgerechnet mit skurrilem Humor reanimieren
wollen.
Vielmehr scheint "Alien Die Wiedergeburt" eine These zu
untermauern, die Lieutenant Ellen Ripley am Ende von "Alien 3" in den
Opfertod trieb: Menschen sind die wahren Bestien. Immer wieder verleiht die famose
Frau, die in den vergangenen 18 Kino-Jahren wuchs, litt und abhärtete wie keine
andere Serienfigur, ihrer Abscheu für die eigene Rasse Ausdruck. Gezüchtete Wut.
Löst doch das fintenreiche, fatalistische Skript von Joss Whedon das Problem von
Ripleys Neugeburt mit der Prämisse, daß es nach 200 Jahren gelungen sei, aus der
DNA der Toten ein Dutzend Klone zu gewinnen. Sie selbst ein Alien, ein Abfallprodukt
der Genetik, schmerzresistent, mit Blut wie Batteriesäure.
So kann Ripley (Sigourney
Weaver), die jede Form von Furcht abgelegt hat, nur zynisch lachen, als sie erfährt,
daß sie mit alten Bekannten und neuen Lämmern auf einem Raumschiff gefangen ist.
Aber wo sich die Grundkonstruktion der Story in der Tat kaum von den drei vorherigen
Filmen unterscheidet, treibt ihre Doppelrolle bei Rückzugsgefechten und Vorstößen
zur eigenen Halbbrut den Film in originäre, metaphysische Ebenen. Verstörend die
Sequenz, in der Ripley in einen erotischen Clinch mit der Alien-Queen glitscht;
traumatisch der Moment, in dem sie begreift, wie brutal sie ihres Körpers beraubt
wurde, als sie sieben gräuslich mißgestaltete Klone trifft. Es wird nicht das
letzte Mal sein, daß sie einen Teil von sich töten muß, um ihren Lebenswillen
wiederzufinden. "Alien Die Wiedergeburt" balanciert viele Stimmungswechsel
aus, was die Handschrift des Regisseurs weniger prägnant macht, als es in dieser
monolithischen Serie bisher der Fall war. Dafür kann man verblüfft feststellen,
daß Jeunet das Erbgut der ersten drei Filme gekreuzt hat, ohne eine sterile Fortsetzung
aus dem Hollywood-Labor zu riskieren. Etliche Parallelen sind vor allem zu James
Camerons "Aliens" zu entdecken, doch mit einer sagenhaften Unterwasserjagd
inszeniert Jeunet sich bald in seine eigene Adrenalin-Liga. Und sogar der zermürbenden
Religiosität von David Fincher zollt er Tribut, als einmal "Vater",
das Nervenzentrum des Raumschiffs, angezapft wird, das sich in der Bordkirche
befindet. Gott sitzt wieder da, wo er hingehört: im Computer.
Der Teufel steckt
indes im Detail. So sehr spektakuläre Effekte, Scope und Dynamik dem "Alien"-Mythos
zur Auferstehung verhelfen, so sehr wurde bei allen Nebenfiguren geschludert.
Daß die Show Ripley und den Aliens gehört, ist auch ohne die resolute Co-Produzentin
Sigourney Weaver gerechtfertigt. Aber mußte der Rest der Gang deshalb zum kalauernden
Kanonenfutter gerinnen? Dem Zuschauer ist es egal, wieviele der mitstreitenden
Weltraum-Piraten erlegt werden, da sie zu schwach integriert sind, um echte Anteilnahme
zu erzeugen. Am undankbarsten ist das für Winona Ryder, die als menschelnder Android
an aller Dramatik vorbeihuscht und deren Prominenz ihren Part weit übersteigt.
Möge auch sie in Zukunft rehabilitiert werden. Denn Fortsetzung folgt. Unbedingt.
Ripley, in "Alien 3" ins Jenseits befördert, lebt: Als Mutter eines
Aliens dient sie skrupellosen Wissenschaftlern als Forschungsobjekt in einer Raumkapsel.
Sie verbündet sich mit einem Haufen Schmugglern und kämpft wie wild gegen böse
Monster und Menschen.Jean-Pierre Jeunet inszeniert ein tricktechnisch aufwendiges
Spektakel in imposanter Kulisse. Die digitalen Effekte erschlagen, es fehlt die
Seele. Trotz einer superben Sigourney Weaver kommt Langeweile auf.M.K.Jean-Pierre
Jeunet greift äußerst effektvoll Versatzstücke aus den vorangegangenen Alien-Filmen
auf, fügt eine atemberaubende Unterwasser- verfolgungsjagd im Innern eines Raumschiffs
sowie die frischgeschlüpfte Alien-Ripley-Mutation hinzu. Dabei bewegt sich das
Ausmaß der Glibber- und Blutspritzereien haarscharf an der Grenze des Jugendverbots.
Trotzdem Jeunets Handschrift kaum zu erkennen ist, im Hollywood-Mainstream-Korsett
zu wenig Zeit für Innovationen bleibt, ist man anschließend satt und zufrieden.
So müssen moderne Monsterfilme aussehen. Gekonnt geklont. IR, tip, 25/97(...)
Trotz einiger gelungener Action- und Horror-Sequenzen und Sigourney Weavers faszinierendem
Spiel reicht die Fortsetzung keinen Moment an die Dichte des Originals heran.
Zoom, 12/97(...) Im Gedächtnis bleiben eine Handvoll Sequenzen, in denen sich
Regisseur Jean-Pierre Jeunet samt seinem Sinn für absurden Humor und optische
Raffinnesse austoben kann. Ansonsten brüskiert Jeunet sein Publikum mit brutalen
Ausfällen und langweilt mit konventionellen Science-Fiction-Versatzstücken. So
mag dies zwar eine Wiedergeburt von Ripley und ihrem Lieblings-Alien gewesen sein,
eine wirkliche Wiederbelebung der Serie nicht. Fazit: Zwar keine Totgeburt, aber
ein Fall für den Brutkasten.
Mitwirkende
Verleih
20th Century
Fox
Regie
Jean-Pierre Jeunet
Kamera
Darius
Khondji
Alien-Effecte
Alec Gillis
Tom Woodruff Jr.
Andere Special-Effects
All F/X
Musik
Jon Frizzell
Drehbuch
Joss Whedon
Produktion
Gordon Carroll
David Giler
Walter Hill
Andrew MacDonald
//End Informationen
zu den Filmen der Alien-Saga//